2. Damen - Besser, als das Ergebnis vermuten lässt
BBG – TSVE Bielefeld 4 26:65 (10:14/8:17/2:8/6:26)
Das Endergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg: Drei Viertel hielt die 2. Damenmannschaft im Kreisligaduell gegen TSVE 4 gut mit, ehe im letzten Spielabschnitt die Bielefelder Oldies doch noch für klare Verhältnisse sorgten.
Wie im Spiel zuvor gehörte die Startphase der BBG. Schön herausgespielte Körbe brachten die Gastgeberinnen mit 7:4 (2.) in Front. Zu diesem Zeitpunkt war nicht zu ahnen, dass in der gesamten zweiten Halbzeit nur ein einziger Punkt mehr gelingen würde. Der Ball wurde in der Offense gut bewegt, nur in der Defensive ließ man den in diesem Spielabschnitt wurfschwachen Gegner ein ums andere Mal zum Angriffsrebound kommen. Diesen nutzte TSVE sicher und setzte sich dank des besseren Innenspiels schrittweise bis zur Halbzeit ab (12:18, 13.; 18:29, 20.).
In der Pause forderte Coach Hans Plinius, energischer und entschlossener in der Verteidigung zu agieren. Das setzte das Team zunächst hervorragend um. Nun wurde ausgeblockt und um jeden abprallenden Ball konsequent gekämpft, so dass Bielefeld im dritten Viertel lediglich vier Körbe gelangen. Im gleichen Umfang wie die Defensive besser wurde, ließ aber die Treffsicherheit im Angriff nach. Dennoch war der Gegner beim 22:39 (31.) nicht allzu weit davon gezogen. Kurze Zeit später brachen bei der BBG aber alle Dämme: In der Offensive fanden wenige Zuspiele sicher die Mitspielerin und noch weniger Würfe trafen das Ziel. TSVE nahm immer mehr Fahrt auf und bestrafte jeden Fehler. So stand am Ende eine Niederlage, die um einiges zu hoch ausfiel.
Coach Hans Plinius: „In den letzten Spielminuten hat das junge Team Lehrgeld zahlen müssen. Das trübt den Gesamteindruck aber nur wenig. Alle Spielerinnen haben sich tapfer geschlagen und manch sehenswerte Aktion abgeliefert. Die Verteidigung war im drittel Viertel richtig gut, darauf können wir aufbauen.“
Es spielten: Jacky Stahn (9), Elif Özari (8), Elisabeth Lehmann (4), Linda Duda (2), Anna-Lena Gärtner (2), Katharina Hermann (1), Joanna-Josy Brakensiek, Sophie Helm, Jasmin Müller, Irina Pleis, Claire Rothschild.

