2. Damen - Ohne echte Siegchance im letzten Spiel der Vorrunde
BBG – TuS Lübbecke 39:70 (15:10/8:25/7:19/9:16)
Deutlicher als vermutet mussten sich die 2. Damen in ihrem schon vorletzten Heimspiel der Saison dem TuS Lübbecke geschlagen geben. Wie in den Spielen zuvor begann die BBG-Reserve stark, zog gegen die Zonenverteidigung ein umsichtiges Passspiel auf und traf sicher. Nach viel versprechender Anfangsphase (15:8, 7.) drehte sich die Partie aber vollständig.
Lübbecke stellte seine Defensive um, stand nun weit vorgezogen und eng an der Gegenspielerin. Zudem erarbeitete sich der Gast nach Fehlwürfen reihenweise weitere Wurfchancen. Die Folge war ein aus BBG-Sicht 4:25-Lauf, so dass zur Halbzeit ein 23:35-Rückstand entstanden war.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild trotz aller eigenen Bemühungen nicht. Lübbecke agierte flexibel-druckvoll in Angriff und Abwehr, während das BBG-Spiel weiter stockte. Zu oft wurden in der Offensive Bälle hergegeben und bei den gegnerischen Fastbreaks hatte man häufig das Nachsehen. Über 29:49 (28.) und 34:59 (35.) war die Entscheidung damit gefallen.
„Der Bessere hat gewonnen“, zog Coach Hans Plinius ein kurzes Fazit und ergänzte: „Wir müssen anerkennen, dass uns Ballsicherheit und Passgenauigkeit bei enger Verteidigung fehlen. Gestimmt haben allerdings Einsatz und Kampfbereitschaft.“
Leider sind die BBG-Damen zudem noch vom Verletzungspech verfolgt. Mit Anja Helm musste eine weitere Spielerin in einem Spiel vorzeitig verletzt ausscheiden. Die BBG wünscht gute Besserung.
Es spielten: Sophie Helm (15), Katharina Hermann (7), Elif Özari (5), Jennifer Töws (5), Elisabeth Lehmann (4), Linda Duda (2), Irina Pleis (1), Anja Helm, Claire Rothschild.

