2. Damen - Chancenlos, aber wenigstens nicht dreistellig
SV Brackwede 2 - BBG 2 96:20 (25:7/17:8/16:3/28:2)
Ohne Illusion traten die 2. Damen beim übermächtigen Tabellenführer SV Brackwede 2 an. Die Bielefelder Vorstädterinnen haben seit ihrer Zugehörigkeit zur Kreisliga kein Spiel verloren und waren auch diesmal haushoch überlegen. Immerhin gelang es der BBG, hundert Gegenpunkte, wie sie im Hinspiel fielen, zu vermeiden.
Der Gegner nahm sofort das Heft in die Hand und beherrschte Ball und Spiel eindeutig. Über 2:12 (6.) und 5:23 (10.) geriet die BBG in Rückstand. Allerdings kam ein Aufgeben nicht in Frage und so hielten die Damen mit viel Einsatz dagegen. Im zweiten Viertel konnte man dadurch gute Akzente setzen und ein annähernd offenes Spiel aufziehen. Dann verletzte sich Katha Hermann, bis dahin besonders im Defenserebound Turm in der Schlacht, so schwer am Daumen, dass sie nicht weiterspielen konnte. Das schwächte das BBG-Spiel erheblich, zur Halbzeit ließ das Ergebnis dennoch auf einen wesentlich besseren Ausgang als im Hinspiel hoffen.
Nach der Pause galt für die 2. Damen allerdings das Motto: Nichts geht mehr. Mit zwei weiteren angeschlagenen Spielerinnen, die nicht mehr eingesetzt werden konnten, lastete nun eine schwere Hypothek auf dem BBG-Spiel. Zudem hatte sich Brackwede endgültig freigespielt und schaltete wie es wollte. In der Verteidigung stellte der SVB die Räume zu, so dass weder unbedrängte Pässe noch Würfe möglich waren. Vorne rollte eine Angriffswelle nach der anderen über die sich tapfer wehrenden BBG'lerinnen hinweg, die mit dem Schlusspfiff am Ende ihrer Kräfte waren.
"Diese Niederlage werden wir verschmerzen", sah Coach Hans Plinius die Partie in einem milden Licht. "Uns war bewusst, dass uns kein prickelndes Spiel bevorstand. Immerhin haben wir unser Minimalziel, besser als im ersten Spiel zu sein, knapp erreicht. Was uns wirklich trifft, ist die Verletzung von Katha."
Es spielten: Elif Özari (12), Sophie Helm (5), Jenny Töws (2), Linda Duda (1), Joanna Brakensiek, Anja Helm, Katharina Hermann, Irina Pleis.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Verletzung nicht so schlimm ist, wie zunächst befürchtet und glücklicherweise kein längerer Ausfall droht.

