U17 – Niederlage in der Schlusssekunde

BC Langendreer – BBG 45:43 (8:9/14:5/10:15/13:14)

Mit einer unnötigen Niederlage kehrte die U17 aus Langendreer zurück. Dabei begannen die Herforderinnen sehr konzentriert im Angriff und in der Verteidigung und konnten bis zur 10. Minute einen 9:3 Vorsprung erspielen. Dann ließ jedoch die Intensität in der Defense nach und man ging nur noch mit einer 1-Punkt-Führung in die Viertelpause.

Danach stellte Langendreer auf Zonendeckung um und brachte die Herforderinnen damit aus dem Konzept. Die Folge waren einfache Ballverluste und man verlor das 2. Viertel deutlich mit 5:14. Nach einer relativ sprachlosen Halbzeitpause schien alles gesagt. Die Spielerinnen kamen deutlich konzentrierter wieder aufs Spielfeld. Die einstudierten Spielzüge wurden nun mit Erfolg umgesetzt und abgeschlossen. Bis Mitte des letzten Viertels wuchs der Vorsprung auf 10 Punkte an. Dann stellten die Gastgeberinnen ihre Verteidigung ein weiteres Mal um, jetzt auf Manndeckung. Die BBG agierte zunehmend nervöser und es zeigte sich, dass die Aufholjagd Kraft gekostet hatte. Einfache Korbleger wurden vergeben und es häuften sich erneut die Ballverluste. So konnten die Gastgeberinnen circa 20 Sekunden vor Schluss ausgleichen. Anstatt jedoch die Zeit auszuspielen, kam es erneut zu einem Turnover. Praktisch mit der Schlusssirene entschied der Gegner mit einem 2-Punkte-Wurf das Spiel für sich.

„Die Mannschaft hat heute sehr gut gekämpft und hätte deshalb den Sieg verdient gehabt,“ so Trainer Stephan Gärtner nach dem Spiel. „Durch den Ausfall von routinierten Spielerinnen haben wir in diesem Jahr eine sehr unerfahrene Mannschaft. Das hat sich heute bemerkbar gemacht. Aber ich glaube, dass die alle an solchen Spielen wachsen und viel lernen.“

Es spielten: Asja Kiel (18, 0, 4/8, 1), Joanna Brakensiek (0, 0, 0/0, 0), Rabea Krollmann (1, 0, 1/2, 3), Elisabeth Lehmann (6, 0 ,0/2, 1), Judith Ekeya (2, 0, 0/0, 3), Jasmin Müller (3, 0, 1/2,4), Anna-Lena Gärtner (12, 0, 2/5, 4).