U18 verliert nach großem Kampf

Wie schon im Spiel in Iserlohn musste die U18 am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen. 71:76 stand es am Ende nach großem Kampf im letzten Viertel, aber es hatte nicht gereicht. Nach dem ersten Korb des Spiels durch Roman Sysa begann es wie erwartet, die Gäste setzten sich relativ schnell auf 8:2 ab. Allerdings hatte das Team aus dem letzten Spiel gelernt und ließ nicht die Köpfe hängen.

Man kämpfte engagiert um jeden Ball und konnte so das Viertelergebnis mit 14:20 im Rahmen halten. Zwar konnten die Gäste bis Mitte des 2. Viertels den Vorsprung auf 13 Punkte ausbauen, gaben dann aber ihrer Starting Five Verschnaufpausen. Darauf hatte man auf BBG Seite gesetzt, konnte die Kontrolle des Spiels nun übernehmen. Iserlohn verlor den Faden und so kam man heran, konnte eine Minute vor der Halbzeit ausgleichen und sogar mit einem 4-Punkte Vorsprung in die Kabine gehen.

Aus der Pause kam der Gast dann deutlich wacher zurück, spielte aggressiver und setzte das Team stark unter Druck. Es dauerte ganze 7 Minuten bis zum ersten Punkt und das Viertel ging mit 17 an Iserlohn.

Trotz des nun 13 Punkte betragenden Rückstandes gab man nicht auf. Das Team mobilisierte noch einmal alle Kräfte und Iserlohn verlor bereits in der zweiten Minute einen Spieler der ersten Fünf mit seinem fünften Foul. Wie schon im 2. Viertel übernahm die BBG wieder die Kontrolle und kam Punkt auf Punkt heran. 2 Minuten vor Schluß waren es nur noch 4, aber dan fehlte in 2-3 Aktionen das Abschlussglück, so dass es am Ende nicht reichte.

"Der Spielverlauf war wie erwartet. Solange Iserlohn die erste Fünf auf's Feld schicken konnte, haben sie das Spiel bestimmt. Sobald sie aber wechseln mussten, haben wir die Kontrolle übernommen. Es ist halt schwer, mit fast ausschließlich jüngerem Jahrgang gegen durchweg 1 Jahr ältere Gegner anzutreten. Und unsere heutige Freiwurfquote war mit 8 von 23 auch ausgesprochen schlecht. Das 3. Viertel haben wir verpennt und unnötig hoch abgegeben, sind dafür im letzten Viertel aber super zurück gekommen.", so Trainer Jürgen Berger.

Es spielten: Sven Fährenkämper (8), Ozan Deveci (2),Thilo Herr (12), Yannic Seeberg (10), Mike Pfaffenbach (3), Frank Schroedter (6), Roman Sysa (13) und Philipp Kleffmann (17).