BBG Herford mit erster Heimniederlage

Collage BG Hagen Heim

Lange ist es her, dass das Herforder Publikum eine Niederlage ihres Teams mit anschauen mussten: Sieben Heimspiele in Folge konnten die Spieler der BBG zuletzt siegreich gestalten. Doch jede schöne Serie hat irgendwann mal ein Ende. Die der Herforder Basketballer fand dieses am Samstagabend im Verfolgerduell gegen die BG Hagen. Mit 80:91 (23-27, 22-25, 15-13, 20-26) unterlag die Mannschaft von Trainer Chris Dictapanidis in lange Zeit engen Spiel.

Nachdem sich beide Teams beim Duell des Tabellenvierten gegen den Tabellenfünften zunächst vorsichtig abtasten, entwickelte sich vorerst ein Spiel auf Augenhöhe. Einen kurzen Zwischenspurt der Gäste aus Hagen Mitte des ersten Viertels konterte die BBG und schloss nach neun gespielten Minuten durch Vaidotas Volkus zum 23:24 auf. Auch in der Folge sahen die Zuschauer in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums zwei gleichwertige Mannschaften. Sam Cassell sorgte mit einem Sprungwurf fünf Minuten vor der Halbzeit für den 38:38-Ausgleich. Doch immer wieder gelang es den Gästen durch die stark aufspielenden Spieler Marcus Ligons, Pascal Zahner-Gothen und Jorge Tejera Tejo Nadelstiche zu setzen und sich bis zum Pausentee eine 7-Punkte-Führung herauszuspielen.

Wer nun wie in der vergangenen Woche auf eine Aufholjagd der Hausherren wartete, sollte zunächst nicht enttäuscht werden. Nachdem die BBG im dritten Viertel teilweise mit elf Punkten im Hintertreffen lag, sorgte BBG-Center Jan Brinkmann acht Minuten vor Ende des Spiels mit einem erfolgreichen Korbleger für den 64:67-Anschluss. Für den Sieg sollte es an diesem Abend jedoch nicht reichen. Mit 80:91 unterliegt das Team aus der Werrestadt der BG Hagen. Bester Werfer auf Seiten der BBG war Vaidotas Volkus mit 24 Punkten.

Co-Trainer Ewald Möhring konnte seiner Mannschaft keinen richtigen Vorwurf machen: „Wir haben heute ein Duell zweier gleichwertiger Mannschaften gesehen, in fast allen statistischen Werten herrscht Gleichstand. Am Ende konnte Hagen etwas hochprozentiger treffen und dadurch das Spiel für sich entscheiden“. Durch die Niederlage findet sich die BBG nun auf Rang fünf der Tabelle wieder.

BBG Herford: Volkus (24), Cassell (17), Sentance (17), Brinkmann (10), Boger (9), Behrens (3)

Topscorer Hagen: Ligons (26), Tejera Tejo (20), Zahner-Gothen (20)

BBG Herford geht selbstbewusst ins Topspiel

Bild Vorbericht Hagen Heimspiel

Nachdem die BBG Herford in der 1. Regionalliga West zuletzt einen wichtigen und hartumkämpften 76:72-Heimsieg gegen Verfolger Dorsten einfahren konnte, wartet am Samstag bereits das nächste Topspiel vor heimischer Kulisse auf die Herforder Basketballer. Ab 19:30 Uhr empfängt die BBG als Tabellenvierter den Tabellenfünften aus Hagen in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums.

Gegen die BG Dorsten zeigten die Werrestädter eine irre Aufholjagd: Nachdem sie zwischendurch mit 15 Punkten im Rückstand lagen, drehten Aufbauspieler Sam Cassell und Co. die Partie eine Minute vor dem Ende und konnten die Punkte in Herford behalten. Eine ähnlich spannende Begegnung droht nun auch gegen die BG Hagen. Bereits im Hinspiel sollte die reguläre Spielzeit den beiden Topteams der Liga nicht ausreichen, um einen Sieger zu ermitteln. Beim Stand von 100:100 ging es in die Overtime, wo die Herforder sich mit 118:111 durchsetzen konnten. „Daran wollen wir anknüpfen“, gibt Herfords Co-Trainer Ewald Möhring die Richtung vor. Am Samstag wird die BG Hagen dabei voraussichtlich auf einige ihrer Spieler verzichten müssen: „Marco Hollersbacher und Jasper Günther stehen ebenfalls beim ProA-Ligisten Phoenix Hagen unter Vertrag, welcher zeitgleich ein Heimspiel bestreitet“, weiß Möhring einen „kleinen Vorteil“ auf seiner Seite. Doch auch so sind die Gäste aus dem Ruhrgebiet bestens aufgestellt: „Insbesondere auf der Position des Power Forwards sind unsere kommenden Gegner mit Marcus Ligons und Jorge Tejera Tejo sehr gut besetzt“, berichtet Möhring, welcher sein Team aber auch vor den beiden Shooting Guards der Hagener Sören Fritze und Semir Albinovic warnt.

Selbst muss das Herforder Trainerteam um Chris Dictapanidis und Möhring voraussichtlich auf Francesco Yanduka verzichten: „Alle anderen Spieler haben sich für das Topspiel fit gemeldet“, strahlt Möhring optimistisch.

Karten für die Begegnung, bei der auch die Tanzschule Wortmann wieder mit einer Gruppe der Dance Company Herford vor Ort sein und das Publikum mit einer tänzerischen Einlage unterhalten wird, gibt es an der Abendkasse.

BBG Herford entscheidet Nervenschlacht für sich

Collage Dorsten Heim

In den Sitzen hielt es am Samstagabend beim Spiel der BBG Herford gegen die BG Dorsten kurz vor dem Ende niemanden mehr: Drei Minuten vor der Schlusssirene starteten die Basketballer aus der Werrestadt die beim Stand von 63:70 bereits verloren geglaubte Begegnung doch noch zu drehen. Als der überragend aufgelegte Sam Cassell 56 Sekunden vor dem Ende einen Zweipunktwurf zur 74:72-Führung versenkte und wenig später Center Jan Brinkmann bei seinen Freiwürfen die Nerven behielt und für den 76:72 (20-28, 15-16, 22-14, 19-14)- Endstand sorgte, kannte die Freude keine Grenzen mehr.

Dabei begannen die Herforder alles andere als gut in die Partie. „Wir haben sehr nervös angefangen, uns mehrere Ballverluste geleistet und kaum Rebounds gesichert“, äußerte sich der Co-Trainer der BBG Herford Ewald Möhring nach dem Spiel unzufrieden. So gelang es den Gästen aus Dorsten, speziell in Person des stark aufspielenden Michael Nwabuzor, bereits im ersten Viertel eine acht Punkte betragende Führung herauszuspielen. Der Topscorer der Liga Nwabuzor traf nach Belieben und steuerte bereits in den ersten fünf Minuten elf Punkte bei. Defensiv gelang es den Dorstenern die beiden besten Spieler der BBG, Cassell und Vaidotas Volkus, nahezu vollkommen aus dem Spiel zu nehmen. An diesem Bild sollte sich auch im zweiten Viertel noch nicht allzu viel ändern. Sinnbildlich für einen bis dahin gebrauchten Abend auf Seiten der Hausherren, vergab Elliott Sentance fünf Minuten vor der Halbzeit allein auf den Korb zulaufend, sodass sich der Rückstand beim Stand von 20:36 immer weiter erhöhte und das Team letztendlich mit 35:44 in die Halbzeitpause ging.

Vielleicht ließen sich die BBGler von der großartigen Halbzeitperformance der Gruppe Black Trap der Dance Company Herford anstecken – auf jeden Fall war der Kampfgeist der BBGler von nun an geweckt. Während der Gäste-Trainer dem bis dahin überragenden Mann des Abends, Nwabuzor, eine Auszeit schenkte, kämpften sich die Herforder Punkt für Punkt zurück und konnten eine Minute vor Ende des Viertels durch einen Korbleger von Volkus mit 57:56 in Führung gehen. In der Folge schien die BBG Herford jedoch das Spiel aus der Hand zu schenken. Als Alan Boger im letzten Viertel den Ball nach einem Korberfolg der Gäste direkt wieder zum Gegner passte und René Penders zum 57:66 für die BG aus Dorsten erhöhte, schwanden auf den gut gefüllten Rängen der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums langsam aber sicher die Hoffnungen. In den letzten fünf Minuten wurden sie jedoch Zeugen einer atemberaubenden Aufholjagd, in der Cassell mit weiteren elf Punkten zum absoluten Matchwinner avancierte und den achten Heimsieg in Folge einleitete. Mit 29 Punkten war der Spielmacher der BBG am Ende mit Abstand bester Werfer seines Teams.

Durch den knappen Sieg im Verfolgerduell klettert die BBG Herford in der Tabelle der 1. Regionalliga West auf Rang 4. Bereits kommenden Samstag steht das nächste Topspiel vor heimischem Publikum an. Gegner wird dann der aktuell Tabellenfünfte BG Hagen sein. Zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit der BG Dorsten kommt es am 6. Februar im WBV-Pokal.

Punktestatistik

BBG Herford: Cassell (29), Sentance (14), Volkus (13), Boger (8), Brinkmann (8), Steffen (4)

Topscorer Dorsten: Nwabuzor (21), Paskov (15), Pelaj (14)

BBG Herford bittet zum Verfolgerduell

Bild Vorbericht Dorsten

Spannende Wochen liegen vor der BBG Herford. Während die ART Giants aus Düsseldorf in der 1. Regionalliga West derzeit ungeschlagen an der Tabellenspitze thronen, kämpfen dahinter mit den Herfordern gleich fünf punktgleiche Teams um die Rolle des ersten Verfolgers. Diesen Samstag empfängt die BBG Herford zunächst den Tabellendritten aus Dorsten, darauf die Woche den Tabellenzweiten aus Hagen.

 

Im ersten Spiel des Jahres präsentierte sich die BBG in guter Form und ließ Aufsteiger Dortmund keine Chance. Die BG Dorsten muss hingegen noch auf den ersten Sieg in 2019 warten: Zu Hause verlor das Team am letzten Spieltag mit 69:79 gegen die BG Hagen. Während die BG aus Hagen das Hinspiel noch mit 12 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte, hofft Co-Trainer Ewald Möhring am Samstag mit der Unterstützung des Publikums einen Sieg einfahren zu können: „Alles wird von einer konsequenten Defense abhängen. Wir haben unter der Woche gut trainiert und das Team entsprechend eingestellt“, gibt Möhring die Marschroute vor. Dabei fahren die Dorstener mit einer besonders gefährlichen "Waffe" auf: Gäste-Pointguard Michael Nwabuzor ist mit derzeit 298 Punkten in 14 Spielen der Topscorer der gesamten Liga ist. „Nwabuzor ist sowohl als Schütze von außen als auch im Zug zum Korb enorm stark. Ihn eng zu decken wird unsere Hauptaufgabe sein“, ist sich Möhring sicher. Auch Shooting-Guard Nderim Pelaj hat in dieser Saison schon mehr als 200 Punkte zu Buche stehen und gilt als echter Spezialist von außerhalb der 3-Punkt-Linie.

 

Der BBG voraussichtlich noch nicht wieder zur Verfügung stehen wird Center Francesco Yanduka, welcher sich am letzten Wochenende am Sprunggelenk verletzt hat. Sprungball ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums, Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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Erfolgreicher Rückrunden-Auftakt der BBG-Herren

Collage Dortmund

Mit den erhofften zwei Punkten im Gepäck kehrten die Erstregionalliga-Korbjäger der BBG Herford am vergangenen Samstag aus Dortmund zurück: Beim Aufsteiger SVD kamen die Werrestädter zu einem nie gefährdeten 92:64 (50:33) Auswärtssieg.

Von der ersten Minute an gelang es den Herfordern, das vom Trainer-Team Chris Diktipanidis und Ewald Möhring vorgegebene Konzept umzusetzen: Dem Dortmunder Spielmacher und Topscorer Aaron Browser wurde durch eine enge Deckung keinerlei Raum gelassen, ihm gelangen insgesamt nur neun Punkte.

Eine leichte Schwächephase leisteten sich die Gäste im zweiten Viertel, als einige Würfe und Pässe ihr Ziel nicht fanden, die Dortmunder konnten sich hier mit einem 8:0-Run bis auf sechs Punkte herankämpfen. Durch eine Auszeit und eine Umstellung im Team konnte dies jedoch schnell korrigiert werden, zur Halbzeit führten die Herforder bereits mit 17 Punkten.

Im letzten Viertel bekamen alle Bankspieler Einsatzzeiten, hier konnte insbesondere Nachwuchs-Center Max Brackmann mit neun Punkten und vier Rebounds auf sich aufmerksam machen. „Insgesamt ist unser Konzept aufgegangen, gleichwohl war das heute nicht mehr als ein Pflichtsieg“, fasste Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel die Partie zusammen und ergänzte: „Unsere volle Konzentration gilt jetzt unserem nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Dorsten.“

Die Dorstener, aktuell Tabellenzweiter und punktgleich mit den Herfordern, unterlagen am Wochenende durchaus überraschend in eigener Halle mit zehn Punkten der BG Hagen. „Wir werden unsere Chancen nutzen“, gibt sich Möhring optimistisch.

Es spielten: Sam Cassell (17 Punkte), Christoph Steffen (12), Karl Gronau (6), Philipp Svinger, Alan Boger (5), Elliott Sentance (4), Max Brackmann (9), Luke Westerwelle (2), Jan Brinkmann (15), Jan Behrens (3), Vaidotas Volkus (18) und Francesco Yanduka (1).

BBG Herford zum Jahresstart in Favoritenrolle

Bild Vorbericht Ibbenbueren

Sonderlich lange durften die Herforder Basketballer die Beine über die Feiertage nicht hochlegen. Bereits am kommenden Samstag muss das Team in der 1. Regionalliga West zum Aufsteiger aus Dortmund reisen und möchte dabei vor allem die herbe Niederlage aus dem letzten Spiel des vergangenen Jahres endgültig vergessen machen.

Zwar bezeichnete Co-Trainer Ewald Möhring die 123:66-Auswärtspleite gegen die Hertener Löwen als „verarbeitet“, wiederholen soll sich so ein Spiel in der Rückrunde wenn möglich trotzdem nicht. Mit dem Aufsteiger SVD Dortmund bekommen es die Werrestädter jedoch auch zum Start ins neue Jahr mit einem anderen Kaliber zu tun. Zwar stehen die Gastgeber aus dem Ruhrpott mit derzeit vier Siegen auf Rang 10 als bestplatzierter Aufsteiger dar, eine Überraschung erwartet Möhring dennoch nicht: „Wir werden mit unserer Bestbesetzung antreten können und sind in der Favoritenrolle“. Dennoch warnt der Herforder Co-Trainer sein Team: „Natürlich dürfen wir den Gegner nicht unterschätzen. Zuletzt haben die Dortmunder mit Haspe und Ibbenbüren bereits zwei etablierte Regionalligisten geschlagen“, erklärte Möhring. In der Hinrunde gelang den Herfordern gegen die SVD ein ungefährdeter 86:70-Sieg. Dominierender Spieler der Dortmunder ist Pointguard Aaron Browser, der mit im Schnitt 19 Punkten pro Spiel zu überzeugen weiß: „Wir werden uns in der Defense entsprechend aufstellen“, fügte Möhring hinzu. Sprungball in der Brügmann-Sporthalle ist um 19 Uhr.

Am vergangenen Montag fand zudem die Auslosung des Viertelfinales im WBV-Pokal statt. Hier erwischte die BBG Herford mit dem Tabellenzweiten der 1. Regionalliga West, der BG Dorsten, den stärksten der verbliebenen Gegner. „Losglück kann man das wirklich nicht nennen“, schmunzelte Möhring. Das Spiel wird in der ersten Februar-Woche ausgetragen, der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Rückblick Hinrunde Saison 2018/19

Pünktlich zum 1. August starteten die Regionalliga-Basketballer der BBG Herford in die Vorbereitung auf die neue Saison. Zur Unterstützung von Trainer Will Massenburg, der das Team bereits in der abgelaufenen Saison betreute, wurde der Paderborner Ewald Möhring als Co-Trainer verpflichtet. Aber auch auf dem Feld schlug die BBG zu: Mit Jeremy Lewis kam der erste Neuzugang vom Ligakonkurrenten Hagen-Haspe in die Werrestadt. Zu ihm gesellten sich der Spanier Guillermo Sanchez Daza und der Litauer Vaidotas Volkus. Der Topscorer der Vorsaison, Lewis, wechselte jedoch auf eigenen Wunsch noch während der Vorbereitung nach Ibbenbüren. Wenige Tage später gelang es dem Verein seinen Nachfolger zu präsentieren: US-Boy Sam Cassell jr., der Sohn der gleichnamigen NBA-Legende, sollte von nun an die Fäden im Aufbauspiel der BBG ziehen. Auch das Engagement von Sanchez musste bereits vorzeitig beendet werden: Der Spanier erhielt die Zusage für eine Sportlehrer-Stelle in Österreich und verließ den Verein somit aus beruflichen Gründen. Mit dem Engländer Elliott Sentance konnte auch hier ein Ersatz gefunden werden. Als echten "Steal" bezeichnete Co-Trainer Ewald Möhring die Verpflichtung des Litauers Volkus: „Vaidotas hat in der vergangenen Saison noch im FiBa-Europacup gespielt. Er gilt als einer der bester Import-Spieler der ganzen Liga. Unter dem Korb ist er kaum zu stoppen“. Bislang wird der Litauer seinen hohen Erwartungen mehr als gerecht: Mit einem Schnitt von zehn Rebounds und 20 Punkten pro Spiel, bei einer Quote von über 70% im 2-Punkte-Bereich, ist Volkus der erhoffte Leistungsträger im Team der BBG. Auch Sentance und Cassell legten im bisherigen Verlauf der Saison gute Quoten auf: „Alle drei Import-Spieler konnten voll überzeugen“, zeigt sich Möhring zufrieden. Ebenfalls eine klasse Entwicklung vollzogen hat Center Jan Brinkmann, der in der letzten Saison noch als Backup von der Bank kam. Mit starken 164 Punkten gehört Brinkmann aktuell zu den erfolgreichsten Spielern der Liga auf seiner Position.

Den ersten Paukenschlag verkündete der Verein bereits nach dem zweiten Spieltag, als Trainer Will Massenburg von seinen Aufgaben entbunden wurde. Nachdem zunächst Teammanager Julian Schütz das Team interimsweise übernommen hatte, konnte am fünften Spieltag mit dem Griechen Chris Diktapanidis ein Nachfolger präsentiert werden. Zum Abschluss der Hinrunde befinden sich die Herforder auf Platz 6 der Tabelle, sechs Punkte hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer Düsseldorf und zwei Punkte hinter dem Zweiten Dorsten und mischen somit auch nach 13 absolvierten Spieltagen noch oben mit. „Die Niederlagen haben wir alle auswärts bei den Topteams der Liga erlitten. In der Rückrunde müssen diese Mannschaften alle noch bei uns im Friedrichs-Gymnasium antreten. Zu Hause sind wir bislang ungeschlagen“, macht sich Möhring Hoffnungen. Gleichwohl gibt er zu, dass sein Team bislang weitestgehend vom Verletzungspech verschont geblieben ist: „Düsseldorf oder Herten sind deutlich tiefer besetzt als wir, dort ist der Ausfall eines Spielers einfacher aufzufangen“, schätzt der Co-Trainer die Lage ein.

Ebenfalls noch im Rennen sind die Werrestädter im WBV-Pokal. Hier ist das Team zuletzt kampflos ins Viertelfinale eingezogen, da der letzte Gegner, Erstregionalligist Fast Break Leverkusen, nicht angetreten ist. Die Auslosung des Viertelfinals fand am Silvestertag in Wulfen statt. Mit einem Auswärtsspiel bei der BG Dorsten erwischte die BBG hierbei den vermeintlich stärksten verbliebenen Gegner. Gespielt wird das Viertelfinale im WBV-Pokal bei den Männern zwischen dem 4. und 10. Februar 2019.

Die anderen Paarungen des WBV-Pokals im Überblick:

BSV Wulfen (2. RL 2) vs. TV Ibbenbüren (1. RL)

BG Dorsten (1. RL) vs. BBG Herford (1. RL)

TSVE Bielefeld (2. RL 2) vs. TG RE Schwelm (2. RL 2)

SWB Wuppertal (2. RL 1) vs. BSG Grevenbroich (1. RL)

BBG kassiert deftige Niederlage

Bild Vorbericht Deutz

„Wenn wir verlieren, dann richtig“, lautete der erste Kommentar vom Co-Trainer der BBG Herford Ewald Möhring nach der unnötig hohen 123:66 (27-21, 34-17, 30-19, 32-9)-Niederlage seines Teams beim Tabellennachbarn in Herten. Im Nachholspiel der 1. Regionalliga West verpasste die BBG mit der Auswärtsniederlage den Sprung auf Tabellenplatz 2 und überwintert nun auf Rang 6.

Beide Teams begannen das Spiel sehr nervös, die ersten Punkte vielen erst nach mehr als zwei Minuten. Im ersten Viertel (27:21) agierten beide Teams noch auf Augenhöhe, zur Halbzeit lagen die Herforder jedoch bereits mit 23 Punkte zurück. „Wir haben in der Defense völlig den Zugriff verloren“, erklärte Möhring. Insbesondere die Hertener Ryon Howard und Dijon Smith punkteten fast nach Belieben. „Die Gastgeber waren heute in allen Belangen besser als wir – mehr Abschlüsse, bessere Quoten, mehr Rebounds, weniger Ballverluste, mehr Steals – Herten hat das Spiel verdient gewonnen. Das Team hatte sich sehr gut auf uns eingestellt“, gibt Möhring zu.

Für die Herforder geht es nun in eine kurze Weihnachtspause. Das Training beginnt für die Mannschaft im neuen Jahr bereits am 2. Januar mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Dortmund, das am 5. Januar stattfindet.

Punktestatistik

BBG Herford: Volkus (21), Cassell (12), Sentance (11), Steffen (6), Boger (5), Brinkmann (4), Behrens (3), Yanduka (3), Bunte (1)

Topscorer Herten: Smith (26), Howard (23), Strubich (18)

BBG Herford will sich mit Platz 2 beschenken

Bild Vorbericht Herten

 Am Freitag reisen die Regionalliga-Basketballer der BBG Herford nach Herten. Dort findet ab 20:00 Uhr mit dem Nachholspiel des 5. Spieltages das letzte Spiel des Jahres statt. Mit einem Sieg gegen die Hertener Löwen könnte die BBG sich vorzeitig selbst beschenken und zum Jahresende auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

Aufgrund einer anderweitigen Hallenbelegung hatten die Gastgeber um Verlegung des Spiels gebeten. Am Freitag ist es nun soweit: Die BBG reist als Tabellendritter zum Tabellensechsten. Dieser musste am vergangenen Wochenende gegen Grevenbroich seine insgesamt vierte Saisonniederlage einstecken. Angeführt wird das Team von Pointguard Matthias Perl, der für seine sicheren Abschlüsse im 2- und 3-Punkte Bereich bekannt ist. Topscorer ist der US-Amerikaner Dijon Smith, der mit seinen 2,04 m und 105 kg unter dem Korb einen Schnitt von starken 18,8 Punkten pro Spiel erzielt. Ebenfalls guter Werfer sind Ryan Howard und David Feldmann, die aus der ProB zu den Hertenern gewechselt sind. „Wir werden uns mit einer klaren Aufgabenverteilung in der Defense hierauf einstellen", erläuterte Herfords Co-Trainer Ewald Möhring die Strategie der Gäste: „Mit 15 Spielern ist der Hertener Kader sehr gut und tief besetzt. Allein drei Spieler sind vom ProA-Aufsteiger Schalke 04 nach Herten gekommen. Da ist viel Qualität im Team“, ist sich Möhring sicher. Auf Seiten der Herforder haben sich alle Spieler fit gemeldet, auch Alan Boger, der in der vergangenen Woche pausieren musste, wird voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen. Nach der Absage des Pokalspiels am Mittwoch durch den Gegner aus Leverkusen kann die Herforder Mannschaft ausgeruht in die Partie gehen, während die Hausherren am Dienstag ihr Pokalspiel gegen den Ligakonkurrenten TV Ibbenbüren deutlich verloren haben. „Auf jeden Fall ein kleiner Vorteil für uns“, wittert Möhring eine Chance für sein Team.

Für die Werrestädter geht es danach in die wohlverdiente Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am Samstag, dem 05.01.2019 mit einem Spiel beim Aufsteiger SVD Dortmund.

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BBG Herford beißt sich oben fest

Collage Recklinghausen

Nachdem die BBG Herford zuletzt zwei Auswärtsniederlagen verkraften musste, konnte das Team am Samstagabend gegen Citybasket Recklinghausen wieder etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen. Mit einer überzeugenden Vorstellung konnte die BBG einen verdienten 96:71 (20:19, 19:16, 26:17, 31:19)-Sieg einfahren.

Dabei startete die Mannschaft aus der Werrestadt nervös, leistete sich im ersten Viertel eine Reihe von Ungenauigkeiten. Doch auch den Hausherren gelang kein Start nach Maß, wodurch sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Verlassen konnte sich die BBG in dieser Phase auf ihren Topscorer, Vaidotas Volkus, welcher bereits in den ersten zehn Minuten 13 Punkte erzielen konnte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Zwar gelang es der BBG im zweiten Abschnitt aus einer stabilen Defense heraus die Begegnung mehr und mehr zu kontrollieren, jedoch ging es beim Stand von 39:35 lediglich mit einem dünnen Polster von vier Punkten in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel gelang es zunächst keinem die beiden Teams sich entscheidend abzusetzen. Als der mit am Ende 23 Punkten erfolgreichste Werfer der Citybaskets, Chris Longoria, zum 51:50 verkürzte, deutete vieles auf ein Herzschlagfinale hin. Doch in der Folge drehten Cassell und Co. mächtig auf und sorgten mit einem 12:0-Lauf zum ersten Mal an diesem Abend für eine komfortable 13 Punkte-Führung, mit der es auch ins entscheidende Viertel ging. Der Widerstand der Hausherren schien nun gebrochen, wodurch sich den Gästen aus Herford große Freiräume boten. Diese nutzte das Team von Headcoach Chris Dictapanidis und Co-Trainer Ewald Möhring eiskalt und ließ nichts mehr anbrennen.

Nicht ganz einverstanden zeigte sich Möhring nach dem Ertönen der Schlusssirene mit der ersten Halbzeit: „Mit dem ersten Viertel können wir nicht wirklich zufrieden sein, glücklicherweise hatte unser Gegner mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Bis zur Halbzeit waren unsere Quoten im Abschluss nicht zufriedenstellend“, resümierte der Co-Trainer. Umso glücklicher war Möhring deswegen mit der Leistung seines Teams im zweiten Abschnitt: „Ab dem dritten Viertel haben wir dann zu unserem Spiel gefunden, unsere Angriffe liefen fast wie im Training. Ausschlaggebend für den Erfolg war unsere sehr gute Reboundquote“, strahlte Möhring. Ein Sonderlob vom Co-Trainer gab es einmal mehr für Elliott Sentance: Der Forward der Herforder erzielte nicht nur starke 20 Punkte, sondern sicherte sich auch 14 Rebounds und legte somit ein echtes Double-Double auf. Das Gesamtfazit von Möhring fiel entsprechend positiv aus: „Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen, unsere volle Konzentration gilt jetzt den beiden Spielen in der kommenden Woche“.

Durch den Sieg klettert die BBG Herford auf Rang 3 der 1. Regionalliga West. Ihren nächsten Auftritt haben die Werrestädter bereits am kommenden Mittwoch um 20:30 Uhr, wenn das Team im Achtelfinale des WBV-Pokals den Ligakonkurrenten Fast Break Leverkusen in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums zu Gast hat. Am Freitag findet dann das Nachholspiel des fünften Spieltags in Herten statt.

Punktestatistik

BBG Herford: Cassell (21), Volkus (21), Sentance (20), Steffen (16), Brinkmann (8), Bunte (3), Westerwelle (2), Behrens (2), Svinger (2), Yanduka (1)

Topscorer Citybasket: Longoria (23), Letailleur (10), von Gionneau (10)

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