BBG Giants Duesseldorf (9)

Der 26-Jährige Jan Brinkmann teilte sich letzte Saison bei der BBG die Center-Position mit Phil Humke. Wie berichtet beendete der Letztgenannte seine Karriere mit Ablauf der Spielzeit. Eine große Chance, die sich nun für Jan offenbart: Er ist als Leader gefragt und wird 2018/19 eine noch größere Rolle als bisher im System von Coach Will Massenburg spielen. Außergewöhnlich und erfreulich zugleich: Beide Seiten einigten sich auf eine Zusammenarbeit über zwei Saisons.

2017/18 kam der 2,01 Meter große Big Man auf durchschnittlich sechs Punkte pro Spiel. Zusätzlich sammelte er noch 3,8 Rebounds ein. Werte eines guten Rollenspielers also, wobei Jan ein Spieler ist, der häufig mehr mit Präsenz als mit bloßem Zahlenwerk glänzt. In der Team Defense kann man immer auf ihn zählen, auch auf bestens gestellte Blöcke kann man sich bei ihm jederzeit verlassen. Kurzum: Er macht viele wichtige Dinge auf dem Feld, die in keiner Statistik auftauchen.

Die Verantwortlichen trauen ihm den nächsten Schritt zu: „Jan ist in nächster Saison als Starting Big Man für mich gesetzt. Wir brauchen nicht auf jeder Position einen Spieler, der 20 Punkte pro Spiel erzielen möchte. Er kann sich sehr gut auf veränderte Situationen auf dem Feld einstellen und wird ein ganz wichtiger Akteur für uns sein“, so Coach Will Massenburg.

Jan bekennt sich zur BBG und zur großen Verantwortung: „Ich bin kein Spieler, der ständig den Verein wechselt, deswegen haben wir uns auf einen Vertrag über zwei Saisons verständigt. In Herford wurde ich gut aufgenommen und fühle mich wohl. Mit meinen Leistungen in der letzten Saison war ich insgesamt aber nicht ganz zufrieden. In der nächsten Serie möchte ich vor allem das Vertrauen rechtfertigen, jetzt als Starting Big Man gesetzt zu sein.“

 

Philipp Svinger

 

In den meisten Fällen ist die Verpflichtung von Spielern aus der Region OWL eine schwierige und zähe Angelegenheit: Erstens ist das sportliche Niveau in der 1. Regionalliga so hoch, dass es grundsätzlich nur eine begrenzte Zahl an potentiellen Akteuren vor Ort gibt und andererseits sind diese oft fest bei ihren Vereinen verwurzelt. Da staunten die Verantwortlichen der BBG nicht schlecht, als sich Philipp Svinger aus München bei ihnen meldete und sagte, er würde gerne nächste Saison für die Werrestädter auf Korbjagd gehen.

Der gebürtige Puchheimer spielte früher in der U16 Bundesliga (JBBL) beim FC Bayern München Basketball und war dort in seiner letzten Saison 2014/15 mit acht Punkten pro Partie ein wichtiger Spieler in der Rotation. Letzte Saison sammelte er in der 1. Regionalliga Süd/Ost beim MTSV Schwabing Erfahrungen im Seniorenbereich und kam auf 2,6 Punkte pro Spiel. Einen besonders starken Auftritt hatte er am 3.2.2018 beim 77:63 Auswärtssieg in Zwickau, zu dem er 11 Punkte beisteuerte und „from Downtown“ (Dreipunktwürfe) bei drei Würfen ohne Fehlversuch blieb.

Parallel spielte er 17/18 auch seine letzte Saison in der U19 Bundesliga (NBBL) für die Internationale Basketball Akademie München, mit der er im Vorjahr noch ins Finale der Deutschen Meisterschaft eingezogen war. In der Hauptrunde zwar ein Bestandteil der Rotation, statistisch aber relativ unauffällig, zeigte er in den Playoffs, dass man mit ihm rechnen kann, wenn es ernst wird und steigerte seine Ausbeute auf knapp über fünf Punkte pro Spiel. Dazu kamen noch starke 3,6 Assists pro Begegnung. Trotzdem schaffte man leider nicht erneut den Einzug ins TOP4.

Philipp wird zum Wintersemester an der Universität Bielefeld ein Mathematik-Studium aufnehmen, ist aber trotzdem schon pünktlich zu Beginn der Vorbereitung ab August in der Gegend: „Ich freue mich auf eine neue Herausforderung. Mir ist es wichtig, weiter in der 1. Regionalliga zu spielen, weil ich mich auf diesem Level etablieren möchte“, so der 19-Jährige Neuzugang.

Coach Will Massenburg ist begeistert: „Philipp hat eine unglaublich gute basketballerische Ausbildung genossen und wird bei uns bestimmt den nächsten Schritt machen können. Wir hatten sehr nette Gespräche und freuen uns, ihn im Team begrüßen zu dürfen.“

 

Christoph sechtem auswaerts

Seitdem er Basketball spielt, ist die BBG sein Verein. Christoph Steffen hat seine Liebe zum Sport in Herford gefunden, immer für den Verein gespielt und wird womöglich in einigen Jahren seine Karriere auch hier beenden. Eine Ausnahme gab es aber doch: in der abgelaufenen Saison war Christoph studienbedingt in Namibia und hat dort in der ersten Liga für die Plaza Warriors gespielt. Bei einem 89:79 Erfolg im Spiel gegen die Mambas konnte er überragende 50 Punkte erzielen und war der gefeierte Held des Tages.

Auch bei der BBG hätte man nichts dagegen, wenn Christoph in der kommenden Saison 50 Punkte in einem Spiel erzielen würde. Wenn es weniger Punkte werden, geben sich die Verantwortlichen damit trotzdem zufrieden, wie Geschäftsführer Jürgen Berger betont: „Wir freuen uns sehr, Christoph wieder im Verein zu haben. Er wird nicht nur als Spieler aktiv sein, sondern sich auch als Trainer der dritten Herrenmannschaft und der U16 engagieren."

Christoph gibt sich sportlich bescheiden: „In den letzten Monaten habe ich viel weniger Basketball gespielt als sonst. Auf unsere neue Mannschaft freue ich mich schon sehr. Ich möchte mir in der Vorbereitung meinen Platz im Team zurück erkämpfen.“

Jan Behrens hält der BBG die Treue

 

BBG Muenster 2017 002 (11)

Als Jan Behrens Coach Will Massenburg und Teammanager Julian Schütz zunächst per Handschlag seine Zusage für die Saison 2018/19 gab, war klar, dass der Bielefelder auch die vierte Saison in Folge für die BBG in der ersten Regionalliga spielen würde.

Der 28-Jährige war in der letzten Saison aufgrund beruflicher Umstände leicht gehandicapt, weil er nicht durchgängig an jedem Training teilnehmen konnte. Einige sehr gute Leistungen lieferte er dennoch ab und kam am Ende auf 4,1 Punkte pro Partie. Besonders als Schütze von außen bereicherte Jan das Spiel, versenkte jedes Match im Schnitt einen Dreier.

Für die kommende Saison sieht es gut aus: Beruflich gibt es eine Veränderung, weshalb er wieder regelmäßiger beim Training sein kann. Dafür wartet privat eine neue Herausforderung auf Jan, denn er wird in diesem Sommer Vater. Probleme aufgrund der veränderten Doppelbelastung sieht er aber nicht: „Vielleicht bin ich die ersten Trainings in der Vorbereitung etwas schläfrig, aber das wird sich schnell einspielen. Ich möchte mich in der neuen Saison noch mehr als „Three and D“ Spieler etablieren und so meiner Mannschaft helfen, noch besser abzuschneiden.“

Coach Will Massenburg freut sich über die Zusage: „Jan hat noch sehr viel Potential. Wir werden hart mit ihm arbeiten, damit er dieses Potential auch bei den Spielen mehr ausnutzt. Er bringt alles mit, um als Spieler auf dem Level Verantwortung zu übernehmen.“

BBG sichert sich Dienste von Liga Top Scorer Lewis

 

Hagen Haspe BBG 044

Jeremy Lewis am Ball, hier noch im Hasper Dress in der Saison 17/18 

Als Ersatz für Carlbe Ervin gelingt der BBG Herford für die Aufbauposition ein echter Transferkracher. Der Topscorer der 1. Regionalliga, Jeremy Lewis, vom Konkurrenten Hagen-Haspe wechselt für die Saison 2018/19 in die Werrestadt.

Kein anderer Spieler in einer der vier Regionalliga-Staffeln konnte die durchschnittlich 26,1 Punkte pro Spiel vom 32-Jährigen Routinier toppen. Der zirka 1,85 Meter große Lewis hielt die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet fast im Alleingang in der Liga. Neben seinem Scoring holte er auch noch 5,9 Rebounds und verteilte 4,1 Assists. Besonders gefährlich war er von jenseits der Dreipunktelinie. 82 erfolgreiche Dreier (3,4 pro Spiel) sind mit Abstand Bestwert der 1. Regionalliga West gewesen.

Auch von der BBG war Lewis nicht zu kontrollieren. Im Hinspiel hielt er sein Team in Herford lange im Spiel, konnte die äußerst knappe 87:90 Niederlage aber trotz 31 Punkten nicht verhindern. Anders im Rückspiel, wo die Herforder als Gastmannschaft unerwartet mit 77:87 unter die Räder kamen. Bester Scorer auch an diesem Abend: Jeremy Lewis mit 32 Zählern.

Bei seiner vorherigen Mannschaft, den ART Giants Düsseldorf, zeigte Lewis, dass er auch in einem mit Profis gespickten Team überzeugen und als Leader vorweg gehen kann. 17,4 Zähler, 4,7 Rebounds und 4,8 Assists legte er im Schnitt in der Saison 2016/17 auf.

Somit kommt zu der BBG ein absoluter Topspieler der Liga, den die Verantwortlichen nicht erst nach Saisonende auf dem Schirm hatten, wie Coach Will Massenburg betont: „Wir hatten noch nicht mal über meinen Vertrag gesprochen, da hatte ich schon den Wunsch geäußert, mit Jeremy wegen nächster Saison zu sprechen. Glücklicherweise waren wir uns von Beginn an einig, dass wir ihn alle gerne in Herford hätten. Jeremy kann die Mannschaft konsequent führen, aber auch seine Mitspieler besser machen. Er ist genau der Leader, den wir uns gewünscht haben.“

Auch Jeremy selbst freut sich auf die neue Herausforderung und zeigt sich optimistisch: „Will hat sich sehr früh mit mir in Verbindung gesetzt, um sein Interesse zu zeigen. Ich habe mir für die Entscheidung Zeit genommen, bin aber am Ende zu dem Entschluss gekommen, dass ich in Herford meinen nächsten Schritt machen möchte, weil das Umfeld auf mich einen sehr guten Eindruck macht. Mit Düsseldorf sind wir Achter geworden, mit Hagen-Haspe Elfter. In der nächsten Saison möchte ich mit der BBG etwas weiter nach oben schauen.“

Alan Boger bleibt der BBG treu

 

BBG Ibbenbueren (8)

Im letzten Frühjahr war die Verpflichtung von Alan Boger ein erstes Ausrufezeichen der BBG Herford und gleichzeitig der Beginn einer verstärkt regionalbezogenen Personalpolitik. Genauso könnte es in diesem Jahr sein, denn der 21-Jährige gab wieder frühzeitig seine Zusage für die kommende Spielzeit.

Noch bis Ende Juli ist Alan über sein Freiwillige Soziales Jahr in der Werrestadt engagiert. Im Anschluss wird er der ersten Mannschaft sportlich erhalten bleiben und voraussichtlich ein Lehramtsstudium in Bielefeld beginnen.

Die abgelaufene Spielzeit war Alan mit durchschnittlich 8,8 erzielten Punkten pro Partie der beste Scorer unter den heimischen Spielern. Besonders „from downtown“ konnte er seine Gefährlichkeit wieder unter Beweis stellen und traf in 24 Spielen bemerkenswerte 43 Dreier (1,8 pro Spiel). Lediglich 10 Spieler in der 1. Regionalliga West haben in der Saison 2017/18 mehr Dreipunktwürfe versenkt.

Trotz seiner jetzt schon guten Leistungen sieht sein Trainer noch viel ungenutztes Potential: „Alan war in der vergangenen Saison ein wichtiger Spieler für uns und hatte in einigen Spielen großen Anteil am Erfolg. Seine Leistungen schwankten aber noch relativ stark. Wir haben mit ihm nach der Saison ganz in Ruhe gesprochen und einen Athletik Trainingsplan abgestimmt, der ihn für die kommende Saison als Spieler noch variabler machen soll“, sagt Will Massenburg.

„Bei der BBG habe ich mich in der letzten Spielzeit sehr wohl gefühlt und bleibe deswegen gerne in Herford. Die Sommerpause nutze ich, um an meinem Spiel zu arbeiten. Ich möchte nächste Saison eine noch größere Rolle spielen“, so Alan zu seinen Ambitionen für die Serie 2018/19.

Karl Gronau hängt eine Saison bei der Ersten dran

 

BBG Ibbenbueren (14)

Der Dreipunktespezialist Karl Gronau wird auch in der kommenden Saison für die erste Mannschaft der BBG Herford aktiv bleiben. Bereits zeitig nach dem Ende der abgelaufenen Spielzeit signalisierte Karl, dass er gerne weiter unter Coach Will Massenburg spielen möchte.

Der 34-Jährige gilt als echtes BBG-Urgestein und ist als Kapitän auf und neben dem Feld ein wichtiger Bestandteil des Teams. In der abgelaufenen Spielzeit kam Karl zwar „nur“ auf 3,8 Punkte pro Spiel, sorgte aber mit insgesamt 24 getroffenen Dreiern stets für Gefahr von außen und hatte mit 35,8% erneut die beste Dreierquote der Mannschaft.

„Ich bin noch nicht bereit, einen Gang runterzufahren, sondern möchte weiter Vollgas geben und auf hohem Niveau spielen. Wir hatten in der letzten Saison in der Mannschaft eine super Stimmung, weswegen ich gerne wieder bei der Ersten dabei bin“, so Karls Statement.

Auch Geschäftsführer Jürgen Berger freut sich über den Verbleib des Oldies: „Bei Karl geht es ja gar nicht darum, dass er den Verein verlassen könnte, sondern nur um die Frage, ob er irgendwann in die Zweite wechseln möchte. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass er nochmal bei der Ersten mit angreift und hoffen auf viele getroffene Dreier in der nächsten Saison.“

BBG verpflichtet Nachwuchs Center Max Brackmann aus Löhne

 

Max Brackmann

Nachdem bekannt wurde, dass Phil Humke nach dieser Saison seine Sneaker an den Nagel hängen würde, musste man auf Seiten der BBG tätig werden, um einen adäquaten neuen Big Man zu verpflichten. Im Grunde genommen war man bereits sogar im Vorfeld dieser Entscheidung aktiv, denn der Kontakt zum Löhner Center Max Brackmann bestand schon seit geraumer Zeit.

Der 18-Jährige trainierte bereits während der abgelaufenden Saison einige Male bei der Mannschaft mit, so dass frühzeitig ein talentierter Nachfolger für Humke gefunden war. Mit seiner imposanten Größe von 2,13 Metern und einem Kampfgewicht von zirka 120 Kilogramm ist Max ein echter Center und sollte rein physisch keine Probleme haben, Phil zu ersetzen.

Im Basketball selbst ist er dagegen noch recht unerfahren. Bisher spielte er unter Trainer Lukas Manske beim TV Löhne Bahnhof in der Oberliga und war dort in der Spielzeit 2017/18 ein wichtiger Rollenspieler. Nebenbei ist er bisher als Wasserballer aktiv gewesen, tauscht aber zur neuen Saison endgültig Badelatschen gegen Basketballstiefel aus.

BBG-Coach Will Massenburg war vom ersten Training an von Max begeistert: „Max bringt körperliche Voraussetzungen mit, die ich noch nie live gesehen habe. Dazu kommt, dass er sich bisher jedes Training verbessert gezeigt hat. Er lernt unglaublich schnell. Deswegen glaube ich auch an eine schnelle Entwicklung von ihm. Wir werden viel Freude mit ihm haben und ich bin mir sehr sicher, dass er den einen oder anderen in der Saison überraschen wird.“

Auch Max selbst ist heiß auf die kommenden Aufgaben: „Ich bin bei der BBG sehr gut aufgenommen worden und fiebere dem Saisonstart schon entgegen. Es ist eine tolle Chance, mich in der Regionalliga beweisen zu dürfen. Über den Sommer arbeite ich hart an mir, um mich für meine erste Saison in Herford vorzubereiten.“

Douse und Ervin verlassen BBG

 

DouseErvin

Die kommende Saison wird die BBG Herford ohne ihre beiden Profispieler Kris Douse und Carlbe Ervin bestreiten.

Ervin war als Ersatz für den zuerst verpflichteten Alex Burt gekommen und zog auf der Position des Aufbauspielers die Fäden. 16,7 Punkte pro Spiel steuerte der US-Amerikaner bei. Dazu kamen durchschnittlich 3,8 Assists und 2,2 Steals (zweitbester Balldieb der Liga!).
Kris Douse sorgte für reichlich Energie unter dem Korb und erzielte 18,8 Punkte pro Partie. Mit 8,3 Rebounds im Schnitt war er außerdem sechstbeste Rebounder in der Regionalliga West.

Während Carlbes Engagement wie geplant zum Saisonende endete, war Kris eigentlich mit einem Vertrag über zwei Jahre ausgestattet, hat aber die BBG um eine Auflösung des Arbeitspapieres gebeten, um sich neu zu orientieren. Die Verantwortlichen entsprachen der Bitte: „Wir bedanken uns bei Kris und Carlbe für die abgelaufene Saison, in der sie einen großen Anteil am guten Abschneiden unserer Mannschaft hatten. Für ihre weitere sportliche Karriere wünschen wir den beiden alles erdenklich Gute“, so BBG-Geschäftsführer Jürgen Berger.

 

Herten BBG 036
Wenn man eine Übersicht der Trainer der 1. Herrenmannschaft der BBG Herford von den vergangenen 10 Jahren erstellen würde, so wäre der Zettel schnell mit einer ganzen Reihe von Namen gefüllt. Umso mehr sind die Verantwortlichen erfreut, für die Saison 2018/19 keinen weiteren ergänzen zu müssen, denn Will Massenberg wird eine weitere Spielzeit für die BBG an der Seitenlinie stehen
 
Der gebürtige US-Amerikaner hatte 2016/17 sein Comeback als Trainer bei der zweiten Mannschaft gegeben und übernahm im vergangenen Sommer dann das Amt von seinem Vorgänger Markus Röwenstrunk. Unter seiner Leitung konnte die BBG in der abgelaufenen Saison mit dem achten Platz das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte feiern. Wenn es nach Will geht, ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange: „Ich glaube, dass wir als Team in der letzten Saison noch mehr Potential hatten. Gerne möchte ich mit dem Kern der Mannschaft auch in der nächsten Spielzeit zusammenarbeiten. Wir können in Herford noch viel mehr erreichen als bisher.“
 

Während die Spieler über den Sommer, nach einer kleinen Pause, an ihren Fähigkeiten arbeiten, möchte auch Will sich keine vollständige Auszeit gönnen: Er wird in diesem Jahr mit Fortbildungen für den Erwerb einer Trainerlizenz beginnen. Bei der Besetzung einer weiteren Position gibt Will selbst mit Empfehlungen: Um ihn vor allem in der Vorbereitung der Spiele zu entlasten wird aktuell ein Co-Trainer gesucht. Gespräche laufen, aber bislang wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Geschäftsführer Jürgen Berger zeigt sich erleichtert: „Die anderen Vorstandsmitglieder haben mir mit dem Wunsch, weiter mit Will zusammenarbeiten zu wollen, aus der Seele gesprochen. Wir alle schätzen ihn neben seiner sportlichen Kompetenz auch menschlich sehr und freuen uns, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weitergehen zu können.“

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