BBG Herford überrollt Aufsteiger

Collage Leverkusen

Mit dem „stärksten der drei Aufsteiger“ hatte Herfords Co-Trainer Ewald Möhring vor dem Spiel gegen Leverkusen am vierten Spieltag der 1. Regionalliga gerechnet – beim deutlichen 109:74 (31:14, 18:27, 35:17, 25:16)-Erfolg seiner Mannschaft am Samstagabend blieben die Gäste diesem Urteil jedoch besonders in der Defensive einiges schuldig.

Nach den unruhigen letzten Wochen, mit der Trennung von Trainer William Massenburg, hatte die BBG am Donnerstag mit Chris Dictapanidis einen neuen Trainer präsentiert, welcher bereits am Freitag das Training leitete und am Samstag die Fäden an der Seitenlinie zog. Voll fokussiert startete das Team aus der Werrestadt in die Begegnung mit dem Aufsteiger. Während sich beide Teams anfänglich noch Ungenauigkeiten in der Offensive leisteten, gelang es der BBG zunehmend besser die sich bietenden Freiräume zu nutzen. Mit einem 10:2-Lauf Mitte des ersten Viertels verwandelten BBG-Center Jan Brinkmann und Co. ein knappes 10:8 in eine komfortable 20:10-Führung. Die Gäste aus Leverkusen agierten nun offensiv immer hektischer und sollten auch im restlichen ersten Abschnitt nicht mehr viel auf die Beine gestellt bekommen. Folgerichtig ging die Mannschaft um den neuen Headcoach Dictapanidis mit einer klaren 31:14-Führung in den zweiten Abschnitt. Hier schien Gäste-Trainer Thomas Pimperl in der kurzen Unterbrechung die richtigen Worte gefunden zu haben: Während Gäste-Center Christian Fröhlingsdorf nun ein ums andere Mal erfolgreich zum Abschluss kam, verfehlten die Distanzwürfe der Herforder im zweiten Viertel zu oft das Ziel. Der 17 Punkte betragende Vorsprung aus dem ersten Viertel schmolz somit phasenweise auf nur noch fünf Zähler zusammen. Doch das Team der BBG zeigte sich unbeeindruckt. Nachdem SC-Spieler Marc Raß Mitte des dritten Viertels mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf auf 59:55 verkürzte und sich Hoffnung bei Leverkusen breit machte, schlugen Sentance, Cassell und Boger reihenweise zu und sorgten mit fünf Dreiern in Folge für die Vorentscheidung an diesem Abend. Mit einem beeindruckenden 25:3-Lauf zum Ende des Viertels war der Widerstand der Gäste gebrochen. BBG-Coach Dictapanidis ließ sein Team auch im letzten Abschnitt voll auf Angriff spielen und gab Eigengewächs Fynn Bunte seine Einsatzzeit. Dieser dankte es ihm standesgemäß mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf und rundete den gelungenen Abend ab. „Es freut uns natürlich sehr, wenn ein Spieler aus der eigenen Jugend in die 1. Mannschaft aufsteigt und seine Einwechslung rechtfertigt“, zeigte sich Co-Trainer Ewald Möhring begeistert. Erfolgreichster Werfer gegen Leverkusen war mit 25 Zählern Jan Brinkmann.

Nun hat der neue Trainer der BBG zwei Wochen Zeit um sein Team auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am 27. Oktober (19:30 Uhr) empfängt die BBG Herford nach einem spielfreien Wochenende die Accent Baskets aus Salzkotten zum OWL-Derby in der eigenen Halle.

BBG Herford: Brinkmann (25), Cassell (17), Sentance (15), Volkus (13), Boger (9), Richter (7), Behrens (6), Gronau (6), Steffen (5), Svinger (3), Bunte (3)

Topscorer Leverkusen: Fröhlingsdorf (23), Raß (17), Bich (13)

Christos

Das ging schneller als gedacht. Unter Hochdruck wurde in den vergangenen Tagen daran gearbeitet, schnellstmöglich einen passenden Nachfolger für Will Massenburg zu verpflichten. Dabei fiel die Wahl auf den 59-Jährigen Christos Diktapanidis.

Der Grieche verfügt über einen immensen Erfahrungsschatz als Coach und ist bereits seit weit mehr als 30 Jahren als Trainer auf hohem sportlichen Level tätig. Lange Zeit war er in seiner Heimat aktiv und feierte etliche Erfolge auf nationaler Ebene. In der letzten Saison sammelte erste Erfahrungen im deutschen Basketball und trainierte die Hellenen München in der 1. Regionalliga Süd-Ost. Als Aufsteiger erreichte die Mannschaft direkt einen starken sechsten Platz. Diktapanidis wird das Training am Freitag bereits übernehmen und somit auch am Samstag an der Seitenlinie stehen.

Geschäftsführer Jürgen Berger ist über die schnelle Lösung erfreut: „Wir sind froh, dass wir mit Christos einen erfahrenen Mann verpflichten konnten, der Deutschland schon kennt. Es ist immer vorteilhaft, wenn man sich über das Basketball-Netzwerk vor Ort Feedback zu Spielern oder Trainern holen kann. Christos wurde uns von mehreren Leuten aus der Münchener Basketballszene als sehr ehrgeiziger und freundlicher Coach beschrieben, weswegen uns die Entscheidung letztlich leichtgefallen ist.“

Wegen mangelnder Entwicklung – BBG trennt sich von Will Massenburg

Will

Nach nur zwei Spieltagen der Saison 2018/19 trennte sich die BBG Herford vom 1. Herrencoach Will Massenburg. Als Außenstehender mag man sich über den Zeitpunkt wundern, mit etwas mehr Hintergrundwissen versorgt erscheint die Trennung jedoch in einem anderen Licht.

Bereits nach der 78:87 Niederlage im ersten Testspiel in der Vorbereitung am 11. August gegen den stark ersatzgeschwächten Ligarivalen TV Ibbenbüren waren Fragezeichen aufgekommen, ob die gemeinsam über den Sommer erarbeitete Strategie für die Mannschaft zum Erfolg führen könne. Nach einem Gespräch in der Woche danach konnten diese Zweifel zunächst ausgeräumt werden.

Es folgte eine Vorbereitung mit stark schwankenden Leistungen. Auf eine erschreckende Leistung bei der 77:88 Niederlage in Bramsche gegen einen klassentieferen Gegner folgte zwar ein solides Bundesligaturnier mit einer eher mäßigen Vorstellung gegen Itzehoe, dafür aber einem stark herausgespielten 95:89 Sieg gegen das Pro B Team aus Oldenburg.

Leider stabilisierte sich auch in der Folgezeit das Leistungsniveau nicht. So kämpfte man bei den LippeBaskets Werne aus der 2. Regionalliga im WBV-Pokal extrem, um nicht bereits in der ersten Runde auszuscheiden. Am Ende war es eine ganz knappe Angelegenheit und die Mannschaft von Will Massenburg stand beim 93:92 Auswärtserfolg am Rande einer Blamage.

Auch in den ersten beiden Saisonspielen setzte sich kein nachhaltiger Aufwärtstrend fort. Zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger Dortmund behielt man beim 86:70 noch halbwegs souverän die Oberhand, liefert aber bereits keine wirklich überzeugende Leistung ab. Eklatante Schwächen in der Defensive zeigten sich dann noch extremer gegen die BG Dorsten, die die entstehenden Lücken in der Herforder Verteidigung eiskalt ausnutzte und einen souveränen 99:87 Sieg feiern konnte.

Innerhalb der beschriebenen Achterbahnfahrt der Leistungen wurde mehrmals der Austausch zwischen Management und Trainerteam gesucht, ohne das die bestehenden Probleme erfolgreich bearbeitet wurden. Bevor die Entscheidung endgültig getroffen wurde, gab es zur Absicherung einen Dialog mit Teilen der Mannschaft. Dabei wurde der Wunsch nach einer Trennung auch vom Team bestätigt, so dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr als zielführend beurteilt wurde.

Geschäftsführer Jürgen Berger stellt klar: „Menschlich tut uns die Trennung von Will weh. Er hat immer alles für den Verein gegeben und sich zu jeder Zeit korrekt verhalten. Wie bereits bei unserem Sponsorenabend festgestellt, möchten wir mit der Mannschaft in diesem Jahr zumindest grob in Richtung der Top Platzierungen schielen. Dieses Vorhaben sahen wir beim gleichbleibend schwankenden Leistungsniveau gefährdet. Der zuletzt erkämpfte Auswärtserfolg bei der BG Hagen bestätigt uns darin, dass die Entscheidung richtig war.“

Entschuldigen möchten sich die Verantwortlichen noch für die späte Bereitstellung der Information zur Trennung von Will. Die Priorität lag zuletzt und liegt auch in den nächsten Tagen darauf, mit Hochdruck eine qualitativ hochwertige Lösung zu präsentieren.

BBG wird Favoritenrolle gerecht

collage 2018 09 29

Die BBG Herford ist am Dienstagabend problemlos in die 3. Runde des WBV-Pokals eingezogen. Mit einem überzeugenden 93:43 (28:10, 21:16, 21:8, 23:9)-Sieg triumphierte das Team von Interims-Trainer Julian Schütz über den GV Waltrop.
 
Der Underdog aus Waltrop hatte schon vor dem Spiel schlechte Neuigkeiten zu vermelden: Gleich drei Stammspieler fielen dem Team aus der 2. Regionalliga verletzungsbedingt aus. In den ersten zehn Minuten machten die Herforder jedoch deutlich, dass man die Gastgeber trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen werde. Mit 28:10 setzte sich das Team aus der Werrestadt bereits im ersten Viertel komfortabel ab. Schütz wechselte in der Folge durch, so dass auch die Bankspieler zu reichlich Einsatzzeiten kamen. Die BBG dominierte das Spiel über den kompletten Spielverlauf und siegt am Ende auch in der Höhe verdient mit 93:43. Co-Trainer Ewald Möhring zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Natürlich freuen wir uns über den Einzug in die nächste Runde und sind schon gespannt auf die Auslosung“, erklärte Möhring nach dem Spiel. Im Hinblick auf das bevorstehende Heimspiel am kommenden Samstag hob er aber auch gleich warnend den Zeigefinger: „Samstag erwarten wir in der 1. Regionalliga mit Fast Break Leverkusen ein ganz anderes Kaliber, dann ist wieder volle Konzentration gefordert“, so Möhring.

BBG vor Pokalduell gegen vermeintlichen Underdog gewarnt

Foto Vorbericht Pokal Waltrop

Bereits am Dienstag bestreiten die Regionalliga-Herren der BBG Herford ihr nächstes Pflichtspiel. In der zweiten Runde des WBV-Pokals bekommt es das Team der BBG ab 20:30 Uhr auswärts mit dem GV Waltrop aus der 2. Regionalliga zu tun.
 
Mit zwei Siegen aus drei Spielen ist die BBG gut in die neue Saison gestartet. Weniger erfolgreich lief es hingegen für die Gastgeber aus Waltrop: Mit drei Niederlagen in Serie belegen sie derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Davon möchte sich Herfords Co-Trainer Ewald Möhring aber nicht blenden lassen: „Die Waltroper sind gleich zu Beginn der Saison auf die beiden Titelfavoriten getroffen. Unser Gegner ist deutlich besser als es der aktuelle Tabellenplatz vermuten lässt“, so Möhring. Spätestens nach dem Spiel in der ersten Pokalrunde dürfte die BBG gewarnt sein, in welcher sie mit den Lippebaskets Werne ebenfalls ein Team aus der 2. Regionalliga zugelost bekamen und denkbar knapp mit nur einem Punkt Unterschied gewinnen konnten. Von einem Selbstläufer zu sprechen kommt darum für Möhring nicht in Frage: „Für Waltrop ist das Pokalspiel das Highlight der Saison. Das Team hat bei seinen Fans einiges gut zu machen. Wir werden unsere Spieler beim Abschlusstraining entsprechend einstellen“.
 
Nicht dabei sein wird voraussichtlich BBG-Center Max Brackmann, der an einer schweren Erkältung laboriert sowie Forward Robin Richter, der seine Fußverletzung noch nicht auskuriert hat. Beide konnten schon am letzten Wochenende beim Sieg gegen die BG Hagen nicht zum Einsatz kommen. „Wir werden die Aufgaben im Team entsprechend verteilen, damit wir in die nächste Runde des WBV-Pokals einziehen können“, gibt sich Möhring optimistisch.

BBG behält beim Krimi in Hagen die Nerven

Bild BG Hagen

Ein echter Basketball-Krimi bot sich den Zuschauern in der Otto-Densch-Halle in Hagen am Freitagabend beim Spiel der BBG Herford gegen die BG Hagen. Am dritten Spieltag der 1.Regionalliga West reichte die reguläre Spielzeit nicht aus, um einen Sieger zu ermitteln. In der Verlängerung bewiesen die Herforder dann den längeren Atem und siegten mit 111:118 (19:19, 47:47, 78:71, 100:100).

 „Heute sind sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnet“, stellte ein sichtlich erleichterter Ewald Möhring (Co-Trainer, BBG Herford) nach dem Spiel fest. Lange entwickelte sich am gestrigen Abend der erwartete Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit lagen die beiden Teams beim Stand von 47:47 gleich auf. Im dritten Viertel gelang es dem Gastgeber schließlich sich erfolgreich abzusetzen und mit einer 78:71 Führung ins entscheidende Viertel zu gehen. Doch die BBG steckte nicht auf und nutzte in den Schlussminuten ein ums andere Mal die sich nun häufenden Ungenauigkeiten im Spiel der Hagener eiskalt aus. Angeführt von einem starken Vaidotas Volkus, welcher von den Gastgebern nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, kämpfte sich die BBG Punkt um Punkt heran. Eine Minute vor dem Ende betrug der Rückstand beim Stand von 100:96 jedoch immer noch vier Zähler. Doch leichte Ballverluste erlaubten es dem BBG-Aufbauspieler Sam Cassell Sekunden vor der Schlusssirene beim Stand von 100:98 für die Hagener noch einmal an die Freiwurflinie zu treten. Der US-Boy behielt die Nerven und rettete sein Team somit in die Verlängerung. Auch hier deutete zunächst alles auf ein Herzschlagfinale hin, als die Teams nach drei gespielten Minuten immer noch mit 108:108 gleich auflagen. Doch in der Folge bewies die BBG die stärkeren Nerven und den längeren Atem und zog entscheidend davon. Bester Werfer an diesem Abend war BBG-Spieler Vaidotas Volkus mit überragenden 37 Punkten und einer Trefferquote von knapp 89 Prozent. „Der Schlüssel zum Erfolg war, dass es uns gelungen ist die Leistungsträger der Hagener gut zu verteidigen und gleichzeitig vorne hochprozentig zu punkten“, analysierte Möhring. Restlos zufrieden zeigte er sich trotzdem nicht: „Natürlich dürfen wir uns auch gegen einen starken Gegner keine 100 Punkte einfangen. Wir müssen an der Abstimmung in der Defense weiter hart arbeiten“, so der Co-Trainer. Lange Zeit haben die Herforder dafür allerdings nicht, denn das nächste Spiel steht bereits vor der Tür. Am kommenden Dienstag treten die Herforder in der zweiten Runde des WBV-Pokals beim Zweit-Regionalligisten GV Waltrop an.

Eine große Veränderung im Vergleich zur 99:87-Auswärtsniederlage in Dorsten konnten die mitgereisten BBG-Fans gestern Abend schon vor dem Spiel ausmachen: An der Seitenlinie stand nicht wie gewohnt Will Massenburg, sondern Teammanager Julian Schütz. Der Verein hatte sich unter der Woche von Massenburg getrennt und Schütz übernahm das Amt interimsweise. Zu den Gründen wird sich die BBG zeitnah äußern.

 

Punktestatistik

BBG Herford: Volkus (37), Cassell (25), Behrens (18), Steffen (13), Sentance (11), Brinkmann (10), Boger (2), Yanduka (2)

Topscorer Hagen: Fritze (26), Günther (23), Albinovic (16)

BBG erwartet schweres Auswärtsspiel

Bild Vorbericht Hagen

Bereits am Freitag geht es für die Basketballer der BBG Herford wieder um Punkte in der 1. Regionalliga West. Am dritten Spieltag muss das Team aus der Werrestadt ab 20:15 Uhr erneut auswärts in der Otto-Densch-Halle bei der BG aus Hagen antreten.

"Keine leichte Aufgabe" lautet die erste Einschätzung des Herforder Co-Trainers Ewald Möhring, der sich bei einem Testspiel in der Saison-Vorbereitung bereits ein Bild des kommenden Gegners machen konnte. Angeführt vom Pointguard Jasper Günther, der beim ProA-Team Phoenix Hagen unter Vertrag steht und in der 1. Regionalliga Erfahrungen sammeln soll, verfügen die Hagener mit den beiden Import-Spielern Jorge Tejera Tejo (Spanien) als Forward und Markus Ligons (USA) unter dem Korb über drei Spieler, „die jederzeit für mehr als 20 Punkte gut sind“, weiß Möhring. Weniger Bedenken hat Möhring auf der Center-Position, hier sieht er sein Team mit Vaidotas Volkus und Jan Brinkmann gut aufgestellt. "In der Defense müssen wir uns voll darauf konzentrieren, den Hagener Guards keinen Zentimeter Raum zu lassen, damit diese nicht frei zum Wurf kommen", gibt Möhring die Marschroute vor. Beide Teams starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison und werden am Freitagabend hochmotiviert sein den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten.

Für das schwere Auswärtsspiel in Hagen steht beim Herforder Kader noch ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Robin Richter. Richter hatte sich am vergangenen Wochenende beim Spiel in Dorsten leicht am Fuß verletzt, konnte unter der Woche aber bereits wieder am Training teilnehmen. BBG-Scharfschütze Alan Boger hat seine Erkrankung hingegen komplett auskuriert und wird dem Team wieder voll zur Verfügung stehen.

BBG verliert in Dorsten

collage 2018 09 29

Das hatten sich Team und Trainer der BBG am Samstagabend sicherlich anders vorgestellt. Beim ersten Auswärtsspiel der Saison gerät das Herforder Team gegen die BG Dorsten früh hoch in Rückstand und verliert am Ende mit 99:87 (25:12, 25:23, 26:22, 23:30).

Eindrücklich gewarnt hatte das Trainerteam der BBG im Vorfeld der Begegnung vor den Offensivqualitäten der Dorstener, hatten unter der Woche speziell noch mal an der Abstimmung in der Defensive gearbeitet. Mit der Leistung, die die Mannschaft letztendlich bot, konnte Co-Trainer Ewald Möhring dann aber „nicht zufrieden“ sein. Zwar entwickelte sich mit Beginn des Spiels zunächst ein offener Schlagabtausch, Mitte zweiter Hälfte des ersten Viertels verlor die BBG dann jedoch defensiv jeglichen Zugriff. Mit einem 15:4-Lauf drehte die BG Dorsten in den letzten vier Minuten auf und verwandelte eine knappe 10:8-Führung in ein komfortables 25:12. Durch eine Verletzung von BBG-Spieler Robin Richter und einem Christoph Steffen, der schon früh seine persönliche Foulgrenze erreicht hatte, war das Trainerteam in dieser Phase bereits gezwungen komplett umzustellen.

Die neue Formation fand sich im weiteren Verlauf der Begegnung zusehend besser. Doch auch mit einem stark aufspielenden Elliot Sentance und einem Vaidotas Volkus, der sich nun unter dem Korb immer häufiger erfolgreich in Szene setzen konnte, gelang es der BBG Herford im zweiten und dritten Viertel nicht, den hohen Rückstand zu verringern. Mit einem deutlichen 76:57-Rückstand bemühten sich die Werrestädter im letzten Viertel um Schadensbegrenzung. Die nun etwas größer werdenden Freiräume in nutzten die Spieler der BBG in der Offensive aus. Mit 30:23 entschied man das letzte Viertel zwar klar für sich, mehr als eine Ergebniskorrektur sollte am Ende aber nicht gelingen.

Bester Werfer auf Seiten der BBG war an diesem Abend Elliot Sentance, welcher sich trotz der Niederlage ein Sonderlob verdiente: „Elliot war heute nicht nur unser Topscorer, sondern hat in jeder Sekunde des Spiels vorbildlich gekämpft“, zeigte sich Möhring zufrieden mit der Leistung seines Schützlings. „Insgesamt hätten wir das Spiel deutlich offener gestalten können und müssen. Im Rückspiel werden wir in der Defense deutlich flexibler agieren“, so das Fazit des Co-Trainers.

In der Tabelle rutscht das Team mit der Niederlage von Rang drei auf Rang zehn. Am kommenden Freitag muss der Regionalligist aus Herford erneut in der Ferne antreten. Ab 20:15 Uhr wartet dann mit der BG Hagen erneut ein schwerer Gegner.

BBG Herford: Sentance (25), Cassell (20), Volkus (20), Brinkmann (16), Boger (3), Steffen (2), Svinger (1), Richter, Gronau, Brackmann, Behrens, Yanduka

Topscorer BG Dorsten: Pelaj (25), Nwabuzor (24), Köhler (16)

BBG Herford will in Dorsten punkten

Collage

Nach dem geglückten Saisonstart der Herforder Basketballer steht am kommenden Samstag das erste Auswärtsspiel der neuen Spielzeit vor der Tür. Ab 19:30 Uhr kämpfen die BBGler in Dorsten um die nächsten Punkte und müssen sich dabei auf einen starken Gegner gefasst machen.

Zwar verlor die BG Dorsten ihren Auftakt denkbar knapp mit 69:73 bei der BG Hagen, unterschätzen dürfen die Werrestädter den Gegner jedoch nicht. „Die BG Hagen ist eins der Topteams der Liga. Dorsten musste sich erst in der Schlussphase geschlagen geben und hat mit dem US-Spieler Mike Nwabuzor einen sehr gefährlichen Spieler in ihren Reihen“, analysierte BBG-Co-Trainer Ewald Möhring die Niederlage des kommenden Gegners. Aufbauspieler Nwabuzor lieferte ein beeindruckendes Spiel ab und war mit 27 erzielten Punkten Topscorer seiner Mannschaft. „Ihn zu stoppen wird eine unserer Hauptaufgaben sein am Samstag“, so Möhring.

Personell kann der Basketball-Regionalligist wieder aufatmen. Sowohl Alan Boger als auch Max Brackmann stehen dem Team nach auskurierter Krankheit/Verletzung voraussichtlich wieder zur Verfügung. Unter der Woche arbeitete das Team vor allem an einer besseren Abstimmung in der Defense: „Hier hatten wir beim Saisonauftakt gegen Dortmund Probleme. Ich bin mir aber sicher, dass wir diese bis Samstag in den Griff bekommen“, gibt sich Möhring optimistisch.

BBG Herford startet mit Sieg in Saison

Zuschauer
 
 
Basketball-Regionalligist BBG Herford ist am Samstagabend erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet.  Beim 86:70 (25:10, 23:23, 18:18, 20:19)-Sieg gegen SVD 49 Dortmund wurde das Team um Headcoach William Massenburg seiner Favoritenrolle dabei vor allem im ersten Viertel gerecht.

Verzichten mussten die Werrestädter zum Ligastart kurzfristig auf Alan Boger (Infektion) und Center Max Brackmann, welcher sich im Abschlusstraining am Freitag eine Fußverletzung zuzog. Diese Ausfälle machten sich auf dem Feld jedoch zunächst nicht bemerkbar. Das Tempo der Hausherren erwies sich ein ums andere Mal als zu hoch für den Aufsteiger aus Dortmund. Bereits nach fünf gespielten Minuten sorgte BBG-Forward Vaidotas Volkus mit einem krachenden Dunking und seinen Punkten sieben und acht für eine deutliche 17:5-Führung der Herforder. Mit einer komfortablen 25:15 startete die BBG ins zweite Viertel und beschränkte sich fortan mehr auf die Verwaltung des Ergebnisses und rotierte durch, sodass am Ende alle Spieler zu Einsatzzeiten kamen. Als Resultat entwickelte sich im weiteren Verlauf des Abends ein offenes Spiel, indem es den Herfordern, gegen nun auf Augenhöhe agierende Gäste, nicht gelang die Führung weiter auszubauen. „Wir haben den Dortmundern nach dem ersten Viertel zu viel Raum gelassen und einige vermeidbare Körbe hinnehmen müssen“, bemängelte Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel. Eine Aufholjagd der Dortmunder blieb den Herforder Fans jedoch erspart. Zwar verkürzte der starke SVD-Aufbauspieler Aaron Bowser (20 Pkt.) den Rückstand seines Teams auf zwischenzeitlich nur noch elf Zähler, zittern mussten die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums letztlich nicht. Souverän brachte das Team den 15 Punkte Vorsprung aus dem ersten Viertel über die Zeit und bejubelte einen erfolgreichen Start in die neue Regionalliga-Saison. Bester Werfer der Herforder war mit 21 erzielten Treffern der litauische BBG-Neuzugang Vaidotas Volkus.

Die nächste Aufgabe stellt sich den Werrestädtern am kommenden Samstag, wenn das Team zum Auswärtsspiel nach Dorsten reist. Möhring warnt: „Gegen unsere nächsten Gegner müssen wir deutlich effektiver spielen“.

Punktestatistik

BBG Herford: Volkus (20), Steffen (13), Brinkmann (12), Cassell (12), Sentance (10), Richter (6), Gronau (6), Behrens (5), Yanduka (2)

Topscorer SVD: Bowser (21), Dimkovski (14), Fuhrmann (11)

 

Chris Steffen   Jan Brinkmann   Vaidotas Volkus   Sam Cassell

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