BBG Herford ist heiß auf die "Mission Impossible"

Bild Vorbericht ART

21 Spiele, 20 Siege, eine Niederlage – die Bilanz des kommenden Gegners der BBG Herford ist furchteinflößend. Am Samstag empfängt das Team um Headcoach Chris Dictapanidis die ART Giants aus Düsseldorf in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasium. Ab 19:30 Uhr möchten es die Herforder dabei vor eigenem Publikum deutlich besser machen als im Hinspiel.

Als Tabellenzweiter reisten die Werrestädter in der Hinrunde der 1. Regionalliga West zum Tabellenführer nach Düsseldorf. Es folgte eine klare Machtdemonstration der Hausherren: Mit 112:65 schickten sie die BBG ohne jede Chance auf die Heimreise. Herfords Co-Trainer Ewald Möhring verwundert die hohe Niederlage auch rückblickend nicht: „Der Etat unserer kommenden Gäste ist doppelt so hoch wie unserer. Das merkt man natürlich deutlich in der Qualität und der Tiefe des Kaders. Jeder Bankspieler bei den ART Giants hätte bei jedem anderen Team der Liga sehr gute Chancen auf einen Stammplatz“, stellt Möhring nüchtern fest. Angeführt wird das Team aus der Landeshauptstadt dabei von US-Aufbauspieler DeShaun Cooper, welcher trotz seiner für Basketball-Verhältnisse kleinen Größe von 1,73m, regelmäßig Großes leistet. Mit durchschnittlich 16,1 Punkten und über sieben Assists pro Spiel gilt er als absoluter Leistungsträger seiner Mannschaft. Doch auch mit dem litauischen Forward Dainius Zvinklys erwarten die Herforder am Samstagabend einen der besten Spieler der Liga gegen sich. „Den Düsseldorfern ist der Aufstieg in die ProB praktisch nicht mehr zu nehmen. Trotzdem werden wir alles geben, um das Spiel so lange wie möglich offen zu halten“, möchte Möhring die kleine Chance nutzen. Den unmöglich ist es nicht, den Tabellenführer zu schlagen. Das stellten die AOK Ballers aus Ibbenbüren am 17. Spieltag unter Beweis und fügten dem Team aus der Landeshauptstadt ihre erste und einzige Saisonniederlage zu.

Noch nicht wieder zur Verfügung stehen wird der BBG im Topspiel der 1. Regionalliga West Jan Behrens, welcher noch bis Ende des Monats studienbedingt in England weilt. „Alle anderen Spieler sind fit, wir werden also mit langer Bank ins Spiel gehen können“, blickt Möhring dem schweren Spiel optimistisch entgegen. Karten für die Begegnung gibt es an der Abendkasse.

BBG Herford in Hagen-Haspe erfolgreich

Spielbericht Haspe

Ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnten die Erstregionalliga-Basketballer der BBG Herford am Samstag bei ihrem Gastspiel beim Neunten der Tabelle, dem SV Hagen-Haspe. Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein Duell auf Augenhöhe, keinem der beiden Teams gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Nach dem ersten Viertel hieß es 21:23, zur Halbzeit 46:47. Leichte Vorteile der Hausherren im Rebound konnten die Werrestädter durch eine bessere Punkteausbeute wettmachen. In einem körperbetonten Spiel mit vielen Fouls bewies Herfords Center Jan Brinkmann einmal mehr seine Zielsicherheit von der Freiwurflinie: Er verwandelte in dieser Phase acht von neun der ihm zugesprochenen Freiwürfe. Auch nach dem dritten Viertel änderte sich das Bild nicht: Mit einem Stand von 60:63 ging es in die Schlussphase. Hier gelangen der BBG mehrere Balleroberungen und sehenswerte Fast Breaks, die schnell zu einer zweistelligen Führung führten, die das Team dann bis zum Schlusspfiff klug verwaltete. Die BBG festigte dadurch ihren vierten Tabellenplatz.

Herfords Co-Trainer Ewald Möhring: „Mit dem Spiel sind wir durchaus zufrieden. Haspe ist ein schwierig zu spielendes Team, starke Mannschaften wie Dorsten und Grevenbroich sind hier schon unter die Räder gekommen. Entscheidend war das letzte Viertel, hier hat sich der gute Trainingszustand unserer Spieler bezahlt gemacht, während der Gegner hier doch deutlich abbaute“.

Das kommende Wochenende ist in der 1. Regionalliga spielfrei, weiter geht es für die BBG am Samstag, dem 9.3. um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums. Das Team von Trainer-Duo Chris Diktapanidis und Ewald Möhring empfängt dann den Tabellenführer, die ART Giants aus Düsseldorf.

In Haspe spielten: Sam Cassell (23 Punkte), Christoph Steffen (7), Karl Gronau (1), Philipp Svinger (1), Alan Boger (2), Elliott Sentance (16), Max Brackmann, Jan Brinkmann (22), Fynn Bunte, Vaidotas Volkus (17) und Francesco Yanduka.

Beste Scorer der Hagener: Daniel McGee (18), Oscar Luchterhand (12).

BBG in Hagen-Haspe zu Gast

Vorbericht Haspe
 
Zum Duell des Neunten gegen den Vierten der Tabelle kommt es am Samstag in der 1. Basketball-Regionalliga, es trifft die Vertretung des SV Hagen-Haspe auf die BBG Herford. Beide Teams trennen derzeit zehn Punkte, die klare Favoritenrolle lehnt Herfords Co-Trainer Ewald Möhring jedoch ab: „Haspe hat in dieser Saison einen Punkteschnitt von 81, damit gehören sie zu den besten Teams der Liga. Da kommt viel Arbeit auf unsere Defense zu.“ Ein besonderes Augenmerk werden die Werrestädter auf den Hagener Guard Louka Bampoulis haben müssen, der zuletzt in Dorsten starke 20 Punkte erzielte. Topscorer Hamdi Karoui wird den Hausherren voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen, da er an einer Knieverletzung laboriert. „Mit Max Fouhy, Leihgabe vom ProA-Ligisten Phoenix Hagen, Guard Oscar Luchterhand und dem in der Winterpause nachverpflichteten US-Profi Daniel McGee hat Haspe trotzdem viel Qualität im Kader“, ist sich Möhring sicher.
Das Hinspiel hatten die Herforder im November mit 26 Punkten Differenz deutlich für sich entscheiden können. „Hieran müssen wir anknüpfen, wir haben die Mittel, um die Punkte aus Haspe zu entführen“, gibt sich Möhring optimistisch.
In Hagen werden Francesco Yanduka (verletzt) und Jan Behrens (studienbedingt in England) noch nicht wieder im BBG-Kader stehen. Zurückerwartet werden die beiden Youngster Fynn Bunte und Luke Westerwelle, die am vergangenen Wochenende krankheitsbedingt pausieren mussten.
Sprungball ist am Samstag um 19:00 Uhr in der Rundsporthalle in Hagen-Haspe.

BBG siegt nach deutlicher Kabinenansprache

Spielbericht Kamp Lintfort

„Eine Leistung wie gestern in der ersten Halbzeit wird gegen kein anderes Team der Liga zum Sieg reichen“, fasste ein nach der Schlusssirene sichtlich unzufriedener Co-Trainer der BBG, Ewald Möhring, das Spiel am Samstagabend zusammen. Dabei hatte sein Team letztendlich klar mit 96:63 (16-21, 18-15, 37-17, 25-10) gegen den Tabellenletzten, die BG Kamp-Lintfort, gewinnen können.
 
Doch lange Zeit ließ die BBG Herford dabei den absoluten Willen und die Konzentration vermissen, wodurch es den stark abstiegsgefährdeten Gästen bereits nach zweieinhalb Minuten gelang mit 2:10 in Führung zu gehen. „Die Leistungsbereitschaft des Teams war bis weit ins zweite Viertel einfach unzureichend, wir haben dem Gegner viel zu viele Freiräume gelassen und sind auch postwendend dafür bestraft worden“, fand Möhring klare Worte. Denn wer nach dieser kalten Dusche zum Start damit rechnete, dass der Favorit aus Herford nun ins Rollen kommt, der wurde enttäuscht. Zwar traf BBG-Aufbauspieler Sam Cassell drei Minuten vor Ende des ersten Viertels mit seinen ersten Punkten zum 13:13-Ausgleich, doch in der Folge erkämpften sich die Kamp-Lintforter, angeführt von einem starken Lennard Schild, die Führung zurück und erzielten nach zwei gespielten Minuten im zweiten Viertel das 16:27. Erneut gelang es den Werrestädtern anschließend den Kontakt herzustellen, doch zur Halbzeit lag das Schlusslicht der 1. Regionalliga West „völlig verdient“, so Möhring, mit zwei Punkten vorn. Dieser kritisierte neben dem fehlenden Willen auch die „katastrophale“ Abschlussquote von der Dreierlinie: Lediglich drei von 19 Würfen fanden ihr Ziel. „Eine Quote von 15% ist auf unserem Niveau völlig indiskutabel. Mittlerweile scheint sich hier, mit Ausnahme unserer beiden Center Jan und Max, jeder für einen guten Schützen zu halten“, zeigte sich Möhring sauer.
 
Auf die schwache Leistung reagierte Headcoach Chris Dictapanidis in der Halbzeit mit einer deutlichen Ansprache, welcher sein Team ermahnte und vor eigenem Publikum eine bessere Leistung forderte. Die Worte des Headcoachs fruchteten: In der zweiten Halbzeit ging ein Ruck durchs Team der BBG, welches nun gut verteidigte und vorne ein ums andere Mal ihre Center gekonnt in Szene setzte. Da auch bei den mit Personalsorgen angereisten Gästen die Kräfte wichen, gelang es den Herforder schnell die Vorentscheidung herbeizuführen und einen am Ende ungefährdeten Sieg einzufahren. Bester Werfer beim 96:63-Heimerfolg war Vaidotas Volkus mit 29 Punkten.
 
Durch den Sieg klettert die BBG in der Tabelle auf Rang 4 und reist am kommenden Wochenende zum Tabellenneunten nach Hagen. „Bereits am kommenden Wochenende müssen wir ein anderes Gesicht zeigen“, ist sich Möhring sicher
 
Punktestatistik
BBG Herford: Volkus (29), Brinkmann (19), Sentance (15), Cassell (13), Steffen (11), Gronau (5), Brackmann (4)
Topwerfer Kamp-Lintfort: Schild (15), Ebiballari (13), Schmak (12)

BBG empfängt Kamp-Lintfort

Vorbericht Kamp Lintfort

Alles andere als schlecht stehen die Vorzeichen für einen Sieg der BBG Herford beim nächsten Heimspiel in der 1. Regionalliga West am kommenden Samstag. Ab 19:30 Uhr empfangen die Werrestädter im Rahmen des 20. Spieltags mit der BG Kamp-Lintfort den abgeschlagenen Tabellenletzten in der heimischen Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums und bekleiden dort erneut die klare Favoritenrolle.


„Wir werden das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, verspricht BBG-Co-Trainer Ewald Möhring und denkt dabei wohl auch an den letzten Spieltag, an dem das Lintforter Team sich einen bis zum Ende spannenden Schlagabtausch mit Dorsten, einem der Topteams der Liga, lieferte und sich nur knapp geschlagen geben musste. Auch im Hinspiel tat sich die BBG zunächst schwer, lag zwischenzeitlich mit über sieben Punkten im Hintertreffen, konnte letztendlich aber souverän mit 77:66 gewinnen. Das Gefühl als Sieger den Platz zu verlassen durften die Gäste bislang nur zweimal in dieser Saison erleben: Beide Male hieß der Gegner Citybasket Recklinghausen. Nachdem das Team in der vergangenen Spielzeit noch knapp das rettende Ufer erreicht und den Abstieg vermieden hatte, deutet in dieser Saison bislang vieles auf den Gang in die zweite Regionalliga hin: Schließlich gingen alle Duelle gegen die direkten Abstiegskonkurrenten verloren. Als einer der gefährlichsten Spieler der Gäste gilt das Urgestein Michael Schmak, welcher auch im Hinspiel mit starken 14 Punkten auf sich aufmerksam machte. Doch auch die Kreise der beiden Achtermeier-Brüder Till und Thomas, die auf den Forward-Positionen zu Hause sind, gilt es einzuschränken: „Wir haben uns im Training intensiv auf den Gegner vorbereitet und wollen den Gästen keinen Platz zur Entfaltung lassen“, gibt Möhring die Marschroute vor.

Dabei kann das Trainerteam um Chris Dictapanidis und Möhring voraussichtlich auf die Dienste eines Rückkehrers zählen: Center Francesco Yanduka hat seiner Verletzung auskuriert und nahm bereits wieder am Training teil. „Ob er am Samstag schon wieder eingesetzt werden kann, ist noch offen“, so Möhring. Tickets für das Spiel gibt es an der Abendkasse.

BBG Herford siegt im OWL-Derby

Spielbericht Salzkotten

Zu einem nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten 107:75 Sieg (Halbzeitstand 57:34) kamen die Erstregionalliga-Basketballer der BBG Herford am vergangenen Samstag im OWL-Derby bei den Accent Baskets in Salzkotten.

Bereits nach zwei Minuten lagen die Werrestädter mit 7:0 in Führung und zwangen den Salzkottener Coach zu seiner ersten Auszeit. Diese blieb jedoch ohne Wirkung, die Herforder hielten sich an die vom Trainerteam Chris Diktapanidis und Ewald Möhring vorgegebene Marschroute und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Besonders Elliott Sentance konnte seine Treffsicherheit von der Dreipunktlinie bis zur Halbzeit eindrucksvoll unter Beweis stellen: Alle seine fünf Versuche fanden ihr Ziel. Bereits ab dem zweiten Viertel bekamen auch die Bankspieler der Herforder viel Einsatzzeit, jedem gelang es, sich in die Scorer-Liste einzutragen.

In der zweiten Halbzeit machte sich bei den Herfordern bemerkbar, dass sie erst am Mittwoch im WBV-Pokal gegen einen Ligakonkurrenten in die Overtime mussten, am deutlichen Sieg änderte dies jedoch nichts mehr.

Herfords Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel: „Unser Konzept ist heute voll aufgegangen. Wir hatten uns vorgenommen, viel über unsere Big Man zu spielen, weil wir hier klare Vorteile für uns gesehen haben. Das hat besonders in der ersten Halbzeit sehr gut funktioniert. Auch aus der Distanz haben wir heute hochprozentig getroffen.“ Wunschlos glücklich zeigte sich Möhring jedoch nicht: „Die Salzkottener haben es uns stellenweise aber auch sehr leicht gemacht, gegen die Top-Teams der Liga werden wir nicht so einfach zum Erfolg kommen.“

Das nächste Spiel bestreitet die BBG Herford am kommenden Samstag, um 19:30 Uhr ist in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums das Team aus Kamp-Lintfort zu Gast.

Es spielten in Salzkotten: Sam Cassell (16 Punkte), Christoph Steffen (6), Karl Gronau (7), Philipp Svinger (6), Alan Boger (18), Elliott Sentance (18), Max Brackmann (4), Jan Brinkmann (8) und Vaidotas Volkus (24).

Topscorer der Salzkottener: Wenningkamp (20), Kretschmann (16).

BBG Herford am Samstag im OWL-Derby

Vorbericht Salzkotten

Die Erstregionalliga-Basketballer der BBG Herford reisen am kommenden Samstag zum ostwestfälischen Nachbarn, den Accent Baskets aus Salzkotten. Die Gastgeber befinden sich derzeit als Zwölfter der Tabelle in akuter Abstiegsgefahr. Hiervon will sich Herfords Co-Trainer Ewald Möhring jedoch nicht beeindrucken lassen: „Das Team ist deutlich stärker, als der Tabellenplatz vermuten lässt.“ Mit Matthias Finke, Dominik Wolf, Felix Wenningkamp und Eike Kerfs haben die Sälzer Akteure im Kader, die alle schon BBL- oder ProA-Erfahrung haben. Christopher Kleinkes steht sogar im Profi-Kader der Paderborn Baskets und spielt parallel in Salzkotten, um dort Erfahrungen zu sammeln.

Das Hinspiel hatten die Herforder im Oktober in eigener Halle knapp für sich entscheiden können. „Ausschlaggebend wird sein, daß wir in der Defense sicher stehen. Wolf und Finke sind im Zug zum Korb immer gefährlich, Wenningkamp und Kretschmann sehr gute 3-Punkt-Schützen. Hierauf müssen wir vorbereitet sein“, gibt Möhring die Marschroute vor.

Gespannt sind die Herforder, ob auf Seiten der Salzkottener wieder die Veteranen Schinke, Gees und Stukenberg auflaufen werden, die nach Ende der letzten Saison ihren Rücktritt erklärt hatten, beim letzten Heimspiel der Sälzer aber plötzlich wieder im Kader standen. Hiervon geht Möhring aus, da Center Eike Kerfs sich vor zwei Wochen am Sprunggelenk verletzt hat und wahrscheinlich noch nicht wieder zur Verfügung stehen wird.

Auf Seiten der Herforder ist Center Francesco Yanduka noch immer nicht einsatzbereit. Alle anderen Akteure sind fit und werden am Samstag zur Verfügung stehen. Sprungball ist um 18:30 Uhr in der Hederauenhalle an der Upsprunger Straße in Salzkotten.

BBG Herford verpasst Halbfinaleinzug

Spielbericht Dorsten Pokal

Leider nicht gereicht hat es für die Erstregionalliga-Basketballer der BBG Herford am vergangenen Mittwoch: Im hochdramatischen Viertelfinalspiel des WBV-Pokals unterlagen die Mannen des Trainerteams Chris Diktapanidis und Ewald Möhring beim Ligakonkurrenten BG Dorsten nach Verlängerung mit 88:92.

Es entwickelte sich von der ersten Minute an ein Duell auf Augenhöhe, keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen: Spielstände zur Halbzeit waren 42:42 und nach Ende der regulären Spielzeit 80:80. „Wir haben heute ein Duell zweier Teams auf Augenhöhe erlebt“, fasste es Herfords Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel zusammen. Einer klaren Dominanz unter den Körben durch Jan Brinkmann und Vaidotas Volkus, die zusammen starke 52 Punkte erzielten, stand eine eklatante Schwäche bei den Würfen aus dem 3-Punkte-Bereich gegenüber: Nur einer von 21 Versuchen traf sein Ziel. Hier fand Möhring denn auch deutliche Worte: „Schon gegen Herten am vergangenen Wochenende fielen die Dreier nicht. Da müssen wir dringend dran arbeiten.“

Nicht mit nach Dorsten gereist waren Francesco Yanduka (verletzt), Karl Gronau (verhindert) und Jan Behrens (erkrankt). Philipp Svinger war zwar mitgereist, litt aber noch unter den Folgen einer Erkältung und konnte nicht zum Einsatz kommen. Als Entschuldigung will Möhring dies aber ausdrücklich nicht gelten lassen: „Dorsten hatte auch nur neun Spieler zur Verfügung“. Insgesamt ordnete der Herforder Co-Trainer das Ausscheiden im Pokal nicht als dramatisch ein: „Es waren nur noch vier Erstregionalligisten im Wettbewerb. Dass wir im Viertelfinale auswärts bei einem Tabellennachbarn antreten mussten, war Pech bei der Auslosung. Nach Verlängerung dort knapp zu verlieren, ist wirklich keine Schande, das Team hat sich erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb verabschiedet.“

Der Blick der Herforder geht jetzt nach vorn: Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Highlight auf dem Programm, die BBGler treten um 18:30 Uhr im OWL-Derby bei den Accent Baskets in Salzkotten an.

In Dorsten spielten für die BBG: Sam Cassell (12 Punkte), Christoph Steffen (8), Philipp Svinger, Alan Boger (3), Elliott Sentance (12), Max Brackmann (1), Luke Westerwelle, Jan Brinkmann (20), Fynn Bunte und Vaidotas Volkus (32).
Topscorer der Gastgeber: Michael Nwabuzor (23) und Lyuben Paskow (24).

BBG reist im Pokal nach Dorsten

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Eine echte „Englische Woche“ steht den Erstregionalliga-Basketballern der BBG Herford bevor, müssen sie doch bereits am Mittwoch im Viertelfinale des WBV-Pokals bei der BBG Dorsten antreten.

Während die Werrestädter kampflos in die Runde der letzten Acht eingezogen sind, der Gegner SC Fast Break Leverkusen war im Dezember nicht angetreten, reichte den Dorstenern ein Sieg gegen einen Landesligisten aus Mettmann.

In der Liga stehen die beiden Kontrahenten punktgleich auf den Plätzen fünf und sechs der Tabelle, den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel hatten die Dorstener knapp für sich entscheiden können. Keinen Nachteil sieht hierin Herfords Co-Trainer Ewald Möhring: „Wir haben das Momentum klar auf unserer Seite, haben wir doch das Rückspiel vor drei Wochen in eigener Halle mit einer starken kämpferischen Leistung für uns entscheiden können.“

Schlüsselspieler auf Seiten der Gastgeber ist Liga-Topscorer Michael Nwabuzor, der am vergangenen Wochenende gegen Salzkotten 31 Punkte auflegte. „Ihn zu stoppen wird die Hauptaufgabe unserer Defense sein“, ergänzte Möhring. Weitere wichtige Akteure bei den Dorstenern sind Pavlinov Paskov und Nderim Pelaj, die im Abschluß sehr sicher und variabel sind.

Auf Seiten der Herforder wird weiterhin der verletzte Center Francesco Yanduka fehlen, alle anderen Akteure sind fit und werden am Mittwoch um den Einzug in das Pokal-Halbfinale kämpfen.
Sprungball ist um 20:30 Uhr in der Kia Baumann Arena in Dorsten.

Das nächste Liga-Spiel bestreitet das Team vom Trainerteam Chris Diktapanidis und Ewald Möhring am kommenden Samstag um 18:30 Uhr im OWL-Derby beim TV Salzkotten.

BBG kommt zu spät ins Rollen

Collage Herten heim

Eine Revanche für die hohe Niederlage aus der Hinrunde sollte es werden, am Ende lief der BBG Herford dafür jedoch die Zeit weg: Mit 70:77 (8:17, 12:18, 23:28, 27:14) unterliegen die Herforder Basketballer im Topspiel der 1. Regionalliga West dem Tabellenzweiten aus Herten.

Von einem „klassischen Fehlstart“ sprach Ewald Möhring (Co-Trainer, BBG Herford) nach dem Spiel. Entsprechend lange mussten die Zuschauer in der sehr gut gefüllten Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums warten, bis sie den ersten Treffer ihres Teams bejubeln durften. Erst nach knapp vier gespielten Minuten erlöste Vaidotas Volkus die BBG und traf zum 2:8. Doch auch in der Folge taten sich die Männer aus der Werrestadt schwer, eine Lücke in der starken Defense der Gäste zu finden. „Der Korb war wie vernagelt, nichts lief“, resümiert Möhring die ersten zwei Viertel seines Teams: „Zum Glück hat auch Herten in dieser Phase einiges an Punkten liegen gelassen. Bis zur Pause 35 Punkte hinnehmen zu müssen ist gegen ein Topteam in Ordnung, selbst nur 20 zu erzielen ist viel zu wenig“, so der Co-Trainer weiter.

Doch in der zweiten Halbzeit zeigte das Team der BBG ein verändertes Gesicht. Zwar sollte sich der 20:35-Rückstand noch weiter erhöhen, in der Offensive gelangen nun aber immer öfter die Kombinationen und führten zu Korberfolgen. Als das Team mit einem 20-Punkte-Rückstand in das letzte Viertel startete, malte sich wohl keiner der Zuschauer noch mal so etwas wie Spannung aus. Doch Sam Cassell und Co. spielten nun befreit auf und starteten eine echte Aufholjagd. Anderthalb Minuten vor dem Ende verkürzte Cassell mit einem erfolgreichen Korbleger auf 66:71. Um das Spiel endgültig zu kippen fehlte am Ende „schlicht und einfach die Zeit“ so Möhring, dessen Team somit die zweite Heimniederlage der Saison hinnehmen musste. Ganz unzufrieden war der Co-Trainer der Herforder nach der Schlusssirene allerdings nicht: „Insgesamt haben wir gezeigt, dass wir aus der hohen Hinspiel-Niederlage gelernt haben und es mit dem Tabellenzweiten durchaus aufnehmen können“, schöpft Möhring Mut für die kommenden Aufgaben. Bester Werfer der BBG war an diesem Abend erneut Sam Cassell mit 23 erzielten Punkten.

Am kommenden Wochenende steht das OWL-Derby auf dem Programm. Gegen die Accent Baskets aus Salzkotten bekleidet die BBG dann wieder die Favoritenrolle.

Punktestatistik

BBG Herford: Cassell (23), Sentance (18), Volkus (14), Behrens (10), Boger (2), Brinkmann (2), Steffen (1)

Topscorer Hertener Löwen: Smith (21), Howard (17), Neumann (13)

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