Erfolgreicher Rückrunden-Auftakt der BBG-Herren

Collage Dortmund

Mit den erhofften zwei Punkten im Gepäck kehrten die Erstregionalliga-Korbjäger der BBG Herford am vergangenen Samstag aus Dortmund zurück: Beim Aufsteiger SVD kamen die Werrestädter zu einem nie gefährdeten 92:64 (50:33) Auswärtssieg.

Von der ersten Minute an gelang es den Herfordern, das vom Trainer-Team Chris Diktipanidis und Ewald Möhring vorgegebene Konzept umzusetzen: Dem Dortmunder Spielmacher und Topscorer Aaron Browser wurde durch eine enge Deckung keinerlei Raum gelassen, ihm gelangen insgesamt nur neun Punkte.

Eine leichte Schwächephase leisteten sich die Gäste im zweiten Viertel, als einige Würfe und Pässe ihr Ziel nicht fanden, die Dortmunder konnten sich hier mit einem 8:0-Run bis auf sechs Punkte herankämpfen. Durch eine Auszeit und eine Umstellung im Team konnte dies jedoch schnell korrigiert werden, zur Halbzeit führten die Herforder bereits mit 17 Punkten.

Im letzten Viertel bekamen alle Bankspieler Einsatzzeiten, hier konnte insbesondere Nachwuchs-Center Max Brackmann mit neun Punkten und vier Rebounds auf sich aufmerksam machen. „Insgesamt ist unser Konzept aufgegangen, gleichwohl war das heute nicht mehr als ein Pflichtsieg“, fasste Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel die Partie zusammen und ergänzte: „Unsere volle Konzentration gilt jetzt unserem nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Dorsten.“

Die Dorstener, aktuell Tabellenzweiter und punktgleich mit den Herfordern, unterlagen am Wochenende durchaus überraschend in eigener Halle mit zehn Punkten der BG Hagen. „Wir werden unsere Chancen nutzen“, gibt sich Möhring optimistisch.

Es spielten: Sam Cassell (17 Punkte), Christoph Steffen (12), Karl Gronau (6), Philipp Svinger, Alan Boger (5), Elliott Sentance (4), Max Brackmann (9), Luke Westerwelle (2), Jan Brinkmann (15), Jan Behrens (3), Vaidotas Volkus (18) und Francesco Yanduka (1).

BBG Herford zum Jahresstart in Favoritenrolle

Bild Vorbericht Ibbenbueren

Sonderlich lange durften die Herforder Basketballer die Beine über die Feiertage nicht hochlegen. Bereits am kommenden Samstag muss das Team in der 1. Regionalliga West zum Aufsteiger aus Dortmund reisen und möchte dabei vor allem die herbe Niederlage aus dem letzten Spiel des vergangenen Jahres endgültig vergessen machen.

Zwar bezeichnete Co-Trainer Ewald Möhring die 123:66-Auswärtspleite gegen die Hertener Löwen als „verarbeitet“, wiederholen soll sich so ein Spiel in der Rückrunde wenn möglich trotzdem nicht. Mit dem Aufsteiger SVD Dortmund bekommen es die Werrestädter jedoch auch zum Start ins neue Jahr mit einem anderen Kaliber zu tun. Zwar stehen die Gastgeber aus dem Ruhrpott mit derzeit vier Siegen auf Rang 10 als bestplatzierter Aufsteiger dar, eine Überraschung erwartet Möhring dennoch nicht: „Wir werden mit unserer Bestbesetzung antreten können und sind in der Favoritenrolle“. Dennoch warnt der Herforder Co-Trainer sein Team: „Natürlich dürfen wir den Gegner nicht unterschätzen. Zuletzt haben die Dortmunder mit Haspe und Ibbenbüren bereits zwei etablierte Regionalligisten geschlagen“, erklärte Möhring. In der Hinrunde gelang den Herfordern gegen die SVD ein ungefährdeter 86:70-Sieg. Dominierender Spieler der Dortmunder ist Pointguard Aaron Browser, der mit im Schnitt 19 Punkten pro Spiel zu überzeugen weiß: „Wir werden uns in der Defense entsprechend aufstellen“, fügte Möhring hinzu. Sprungball in der Brügmann-Sporthalle ist um 19 Uhr.

Am vergangenen Montag fand zudem die Auslosung des Viertelfinales im WBV-Pokal statt. Hier erwischte die BBG Herford mit dem Tabellenzweiten der 1. Regionalliga West, der BG Dorsten, den stärksten der verbliebenen Gegner. „Losglück kann man das wirklich nicht nennen“, schmunzelte Möhring. Das Spiel wird in der ersten Februar-Woche ausgetragen, der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Rückblick Hinrunde Saison 2018/19

Pünktlich zum 1. August starteten die Regionalliga-Basketballer der BBG Herford in die Vorbereitung auf die neue Saison. Zur Unterstützung von Trainer Will Massenburg, der das Team bereits in der abgelaufenen Saison betreute, wurde der Paderborner Ewald Möhring als Co-Trainer verpflichtet. Aber auch auf dem Feld schlug die BBG zu: Mit Jeremy Lewis kam der erste Neuzugang vom Ligakonkurrenten Hagen-Haspe in die Werrestadt. Zu ihm gesellten sich der Spanier Guillermo Sanchez Daza und der Litauer Vaidotas Volkus. Der Topscorer der Vorsaison, Lewis, wechselte jedoch auf eigenen Wunsch noch während der Vorbereitung nach Ibbenbüren. Wenige Tage später gelang es dem Verein seinen Nachfolger zu präsentieren: US-Boy Sam Cassell jr., der Sohn der gleichnamigen NBA-Legende, sollte von nun an die Fäden im Aufbauspiel der BBG ziehen. Auch das Engagement von Sanchez musste bereits vorzeitig beendet werden: Der Spanier erhielt die Zusage für eine Sportlehrer-Stelle in Österreich und verließ den Verein somit aus beruflichen Gründen. Mit dem Engländer Elliott Sentance konnte auch hier ein Ersatz gefunden werden. Als echten "Steal" bezeichnete Co-Trainer Ewald Möhring die Verpflichtung des Litauers Volkus: „Vaidotas hat in der vergangenen Saison noch im FiBa-Europacup gespielt. Er gilt als einer der bester Import-Spieler der ganzen Liga. Unter dem Korb ist er kaum zu stoppen“. Bislang wird der Litauer seinen hohen Erwartungen mehr als gerecht: Mit einem Schnitt von zehn Rebounds und 20 Punkten pro Spiel, bei einer Quote von über 70% im 2-Punkte-Bereich, ist Volkus der erhoffte Leistungsträger im Team der BBG. Auch Sentance und Cassell legten im bisherigen Verlauf der Saison gute Quoten auf: „Alle drei Import-Spieler konnten voll überzeugen“, zeigt sich Möhring zufrieden. Ebenfalls eine klasse Entwicklung vollzogen hat Center Jan Brinkmann, der in der letzten Saison noch als Backup von der Bank kam. Mit starken 164 Punkten gehört Brinkmann aktuell zu den erfolgreichsten Spielern der Liga auf seiner Position.

Den ersten Paukenschlag verkündete der Verein bereits nach dem zweiten Spieltag, als Trainer Will Massenburg von seinen Aufgaben entbunden wurde. Nachdem zunächst Teammanager Julian Schütz das Team interimsweise übernommen hatte, konnte am fünften Spieltag mit dem Griechen Chris Diktapanidis ein Nachfolger präsentiert werden. Zum Abschluss der Hinrunde befinden sich die Herforder auf Platz 6 der Tabelle, sechs Punkte hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer Düsseldorf und zwei Punkte hinter dem Zweiten Dorsten und mischen somit auch nach 13 absolvierten Spieltagen noch oben mit. „Die Niederlagen haben wir alle auswärts bei den Topteams der Liga erlitten. In der Rückrunde müssen diese Mannschaften alle noch bei uns im Friedrichs-Gymnasium antreten. Zu Hause sind wir bislang ungeschlagen“, macht sich Möhring Hoffnungen. Gleichwohl gibt er zu, dass sein Team bislang weitestgehend vom Verletzungspech verschont geblieben ist: „Düsseldorf oder Herten sind deutlich tiefer besetzt als wir, dort ist der Ausfall eines Spielers einfacher aufzufangen“, schätzt der Co-Trainer die Lage ein.

Ebenfalls noch im Rennen sind die Werrestädter im WBV-Pokal. Hier ist das Team zuletzt kampflos ins Viertelfinale eingezogen, da der letzte Gegner, Erstregionalligist Fast Break Leverkusen, nicht angetreten ist. Die Auslosung des Viertelfinals fand am Silvestertag in Wulfen statt. Mit einem Auswärtsspiel bei der BG Dorsten erwischte die BBG hierbei den vermeintlich stärksten verbliebenen Gegner. Gespielt wird das Viertelfinale im WBV-Pokal bei den Männern zwischen dem 4. und 10. Februar 2019.

Die anderen Paarungen des WBV-Pokals im Überblick:

BSV Wulfen (2. RL 2) vs. TV Ibbenbüren (1. RL)

BG Dorsten (1. RL) vs. BBG Herford (1. RL)

TSVE Bielefeld (2. RL 2) vs. TG RE Schwelm (2. RL 2)

SWB Wuppertal (2. RL 1) vs. BSG Grevenbroich (1. RL)

BBG kassiert deftige Niederlage

Bild Vorbericht Deutz

„Wenn wir verlieren, dann richtig“, lautete der erste Kommentar vom Co-Trainer der BBG Herford Ewald Möhring nach der unnötig hohen 123:66 (27-21, 34-17, 30-19, 32-9)-Niederlage seines Teams beim Tabellennachbarn in Herten. Im Nachholspiel der 1. Regionalliga West verpasste die BBG mit der Auswärtsniederlage den Sprung auf Tabellenplatz 2 und überwintert nun auf Rang 6.

Beide Teams begannen das Spiel sehr nervös, die ersten Punkte vielen erst nach mehr als zwei Minuten. Im ersten Viertel (27:21) agierten beide Teams noch auf Augenhöhe, zur Halbzeit lagen die Herforder jedoch bereits mit 23 Punkte zurück. „Wir haben in der Defense völlig den Zugriff verloren“, erklärte Möhring. Insbesondere die Hertener Ryon Howard und Dijon Smith punkteten fast nach Belieben. „Die Gastgeber waren heute in allen Belangen besser als wir – mehr Abschlüsse, bessere Quoten, mehr Rebounds, weniger Ballverluste, mehr Steals – Herten hat das Spiel verdient gewonnen. Das Team hatte sich sehr gut auf uns eingestellt“, gibt Möhring zu.

Für die Herforder geht es nun in eine kurze Weihnachtspause. Das Training beginnt für die Mannschaft im neuen Jahr bereits am 2. Januar mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Dortmund, das am 5. Januar stattfindet.

Punktestatistik

BBG Herford: Volkus (21), Cassell (12), Sentance (11), Steffen (6), Boger (5), Brinkmann (4), Behrens (3), Yanduka (3), Bunte (1)

Topscorer Herten: Smith (26), Howard (23), Strubich (18)

BBG Herford will sich mit Platz 2 beschenken

Bild Vorbericht Herten

 Am Freitag reisen die Regionalliga-Basketballer der BBG Herford nach Herten. Dort findet ab 20:00 Uhr mit dem Nachholspiel des 5. Spieltages das letzte Spiel des Jahres statt. Mit einem Sieg gegen die Hertener Löwen könnte die BBG sich vorzeitig selbst beschenken und zum Jahresende auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

Aufgrund einer anderweitigen Hallenbelegung hatten die Gastgeber um Verlegung des Spiels gebeten. Am Freitag ist es nun soweit: Die BBG reist als Tabellendritter zum Tabellensechsten. Dieser musste am vergangenen Wochenende gegen Grevenbroich seine insgesamt vierte Saisonniederlage einstecken. Angeführt wird das Team von Pointguard Matthias Perl, der für seine sicheren Abschlüsse im 2- und 3-Punkte Bereich bekannt ist. Topscorer ist der US-Amerikaner Dijon Smith, der mit seinen 2,04 m und 105 kg unter dem Korb einen Schnitt von starken 18,8 Punkten pro Spiel erzielt. Ebenfalls guter Werfer sind Ryan Howard und David Feldmann, die aus der ProB zu den Hertenern gewechselt sind. „Wir werden uns mit einer klaren Aufgabenverteilung in der Defense hierauf einstellen", erläuterte Herfords Co-Trainer Ewald Möhring die Strategie der Gäste: „Mit 15 Spielern ist der Hertener Kader sehr gut und tief besetzt. Allein drei Spieler sind vom ProA-Aufsteiger Schalke 04 nach Herten gekommen. Da ist viel Qualität im Team“, ist sich Möhring sicher. Auf Seiten der Herforder haben sich alle Spieler fit gemeldet, auch Alan Boger, der in der vergangenen Woche pausieren musste, wird voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen. Nach der Absage des Pokalspiels am Mittwoch durch den Gegner aus Leverkusen kann die Herforder Mannschaft ausgeruht in die Partie gehen, während die Hausherren am Dienstag ihr Pokalspiel gegen den Ligakonkurrenten TV Ibbenbüren deutlich verloren haben. „Auf jeden Fall ein kleiner Vorteil für uns“, wittert Möhring eine Chance für sein Team.

Für die Werrestädter geht es danach in die wohlverdiente Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am Samstag, dem 05.01.2019 mit einem Spiel beim Aufsteiger SVD Dortmund.

%MCEPASTEBIN%

BBG Herford beißt sich oben fest

Collage Recklinghausen

Nachdem die BBG Herford zuletzt zwei Auswärtsniederlagen verkraften musste, konnte das Team am Samstagabend gegen Citybasket Recklinghausen wieder etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen. Mit einer überzeugenden Vorstellung konnte die BBG einen verdienten 96:71 (20:19, 19:16, 26:17, 31:19)-Sieg einfahren.

Dabei startete die Mannschaft aus der Werrestadt nervös, leistete sich im ersten Viertel eine Reihe von Ungenauigkeiten. Doch auch den Hausherren gelang kein Start nach Maß, wodurch sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Verlassen konnte sich die BBG in dieser Phase auf ihren Topscorer, Vaidotas Volkus, welcher bereits in den ersten zehn Minuten 13 Punkte erzielen konnte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Zwar gelang es der BBG im zweiten Abschnitt aus einer stabilen Defense heraus die Begegnung mehr und mehr zu kontrollieren, jedoch ging es beim Stand von 39:35 lediglich mit einem dünnen Polster von vier Punkten in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel gelang es zunächst keinem die beiden Teams sich entscheidend abzusetzen. Als der mit am Ende 23 Punkten erfolgreichste Werfer der Citybaskets, Chris Longoria, zum 51:50 verkürzte, deutete vieles auf ein Herzschlagfinale hin. Doch in der Folge drehten Cassell und Co. mächtig auf und sorgten mit einem 12:0-Lauf zum ersten Mal an diesem Abend für eine komfortable 13 Punkte-Führung, mit der es auch ins entscheidende Viertel ging. Der Widerstand der Hausherren schien nun gebrochen, wodurch sich den Gästen aus Herford große Freiräume boten. Diese nutzte das Team von Headcoach Chris Dictapanidis und Co-Trainer Ewald Möhring eiskalt und ließ nichts mehr anbrennen.

Nicht ganz einverstanden zeigte sich Möhring nach dem Ertönen der Schlusssirene mit der ersten Halbzeit: „Mit dem ersten Viertel können wir nicht wirklich zufrieden sein, glücklicherweise hatte unser Gegner mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Bis zur Halbzeit waren unsere Quoten im Abschluss nicht zufriedenstellend“, resümierte der Co-Trainer. Umso glücklicher war Möhring deswegen mit der Leistung seines Teams im zweiten Abschnitt: „Ab dem dritten Viertel haben wir dann zu unserem Spiel gefunden, unsere Angriffe liefen fast wie im Training. Ausschlaggebend für den Erfolg war unsere sehr gute Reboundquote“, strahlte Möhring. Ein Sonderlob vom Co-Trainer gab es einmal mehr für Elliott Sentance: Der Forward der Herforder erzielte nicht nur starke 20 Punkte, sondern sicherte sich auch 14 Rebounds und legte somit ein echtes Double-Double auf. Das Gesamtfazit von Möhring fiel entsprechend positiv aus: „Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen, unsere volle Konzentration gilt jetzt den beiden Spielen in der kommenden Woche“.

Durch den Sieg klettert die BBG Herford auf Rang 3 der 1. Regionalliga West. Ihren nächsten Auftritt haben die Werrestädter bereits am kommenden Mittwoch um 20:30 Uhr, wenn das Team im Achtelfinale des WBV-Pokals den Ligakonkurrenten Fast Break Leverkusen in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums zu Gast hat. Am Freitag findet dann das Nachholspiel des fünften Spieltags in Herten statt.

Punktestatistik

BBG Herford: Cassell (21), Volkus (21), Sentance (20), Steffen (16), Brinkmann (8), Bunte (3), Westerwelle (2), Behrens (2), Svinger (2), Yanduka (1)

Topscorer Citybasket: Longoria (23), Letailleur (10), von Gionneau (10)

Auswärts zurück in die Erfolgsspur

Bild Vorbericht CBR

Fehlte der BBG beim letzten Auswärtsspiel verletzungsbedingt: Vaidotas Volkus.

Zuhause eine Macht, in der Ferne zuletzt zweimal in Folge als Verlierer den Platz verlassen. Am Samstagabend möchten die Basketballer der BBG Herford auch beim Auswärtsspiel gegen Citybasket Recklinghausen wieder etwas Zählbares mit auf die Heimfahrt nehmen und ihre gute Tabellenposition verteidigen.

Sechs Heimspiele, sechs Siege – von dieser blitzsauberen Bilanz der BBG Herford sind die kommenden Gegner ein gutes Stück entfernt. Lediglich zwei der bisherigen sechs Heimspiele konnten positiv gestaltet werden. Hinzukommt, dass die Hausherren derzeit ohne echten Point Guard antreten, weiß Ewald Möhring (Co-Trainer, BBG Herford) zu berichten: „Der Point Guard der Hausherren Juan Braga hat seinen Vertrag aufgelöst und sein Ersatz ist aktuell verletzt“. Diese Schwachstelle möchte das Trainerteam um Dictapanidis und Möhring nutzen: „In diese Lücke wollen wir hineinstoßen und über unseren Tempo-Basketball zum Erfolg kommen“. Extra motivieren brauchen Dictapanidis und Möhring ihre Schützlinge für die bevorstehende Begegnung nicht: „Die Jungs wollen die Testspielniederlage aus der Saisonvorbereitung vergessen machen und sind schon heiß“, verspricht Möhring.

Mit einem Sieg würde sich die BBG, aktuell auf Rang 4 liegend, weiter in der oberen Tabellenregion festbeißen. Voraussichtlich stehen dazu beim Revanche-Spiel alle BBG-Spieler zur Verfügung. Sprungball ist um 19:30 Uhr in der Vestischen Arena Alfons Schütt in Recklinghausen.

BBG Herford holt Derbysieg

Collage Ibbenbueren

Zeugen einer Heimniederlage mussten die Fans der BBG Herford in dieser Saison bislang noch nicht werden. Daran sollte sich auch am Samstagabend im Derby gegen die AOK Ballers Ibbenbüren nichts ändern: Beim 94:80 (33:13, 15:18, 19:19, 27:30) reicht ein überragendes erstes Viertel zum sechsten Heimsieg in Folge.

„Es lief wie gemalt für uns“ resümierte ein zufriedener Ewald Möhring, Co-Trainer der BBG, nach der Schlusssirene den ersten Abschnitt des Spiels. Mit einem 11:0-Lauf eröffneten die Hausherren die Begegnung gegen die Ibbenbürener und zündeten Mitte des ersten Viertels erneut den Turbo, um mit einem weiteren 12:2-Lauf den Spielstand auf 30:11 zu schrauben. „Wir hatten damit gerechnet, dass Ibbenbüren mit beiden Big Men starten würde. So konnten wir mit unseren Fast Breaks zu vielen schnellen Punkten kommen“, analysierte Möhring den großartigen Start seines Teams und fügte hinzu: „Die 20 Punkte-Führung war zu diesem Zeitpunkt völlig verdient“. Wieder zurückgreifen konnte das Trainerteam um Headcoach Dictapanidis und Möhring auf Vaidotas Volkus, welcher dem Spiel der Herforder sofort wieder mehr Stabilität verlieh. Ibbenbüren reagierte auf das furiose Offensiv-Feuerwerk der BBG mit einer Umstellung in der Defensive. Diese schien sich bezahlt zu machen, denn von nun an entwickelte sich in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Mit 15:18 und 27:30 entschieden die AOK Ballers sowohl das zweite als auch das letzte Viertel knapp für sich, gegen Herforder die sich verstärkt darauf konzentrierten den Vorsprung konstant zu halten und das Ergebnis zu verwalten. Dennoch zollte Möhring der Leistung der Gäste Respekt: „Ich habe es vor dem Spiel betont und bin auch jetzt noch der Meinung, dass Ibbenbüren deutlich stärker spielt, als es der aktuelle neunte Tabellenplatzvermuten lässt“. Für eine Aufholjagd der Gäste reichte es jedoch nicht. Mit 94:80 siegt das Team aus Herford am 12. Spieltag der 1.Regionalliga West auch in der Höhe verdient. Bester Werfer auf Seiten der BBG war am Samstagabend Sam Cassell mit 30 erzielten Punkten.

Mit dem Sieg steht die BBG derzeit auf Rang 5, wobei die drei topplatzierten Teams der Liga bereits mehr Spiele absolviert haben. Am kommenden Spieltag wartet ein Auswärtsspiel in Recklinghausen auf die Werrestädter, in dessen Vorfeld Möhring sich kämpferisch gibt: „In der Saisonvorbereitung mussten wir dort bei einem Testspiel eine Niederlage einstecken, dafür wollen wir uns natürlich revanchieren“.

Punktestatistik

BBG Herford: Cassell (30), Volkus (20), Brinkmann (16), Steffen (12), Sentance (11), Svinger (3), Boger (2)

Topscorer AOK Ballers: Lewis (21), Fumey (17), Zemhoute (13)

BBG Herford bereit für Derby gegen Ibbenbüren

Bild Vorbericht Ibbenbueren

Am kommenden Samstag möchte die BBG Herford in der 1. Regionalliga West wieder voll angreifen. Nachdem das Team zuletzt ersatzgeschwächt eine Auswärtsniederlage in Grevenbroich verkraften musste, empfangen die Werrestädter am 12. Spieltag die AOK Ballers aus Ibbenbüren in der heimischen Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums.

Mit Vaidotas Volkus fehlte zuletzt einer der absoluten Schlüsselspieler der BBG und auch der Ausfall von Jan Behrens traf das Trainerteam um Chris Dictapanidis und Ewald Möhring hart. Für das wichtige Heimspiel am Wochenende zeigte sich Co-Trainer Möhring aber bezüglich der Personalsorgen vorsichtig optimistisch: „Jan konnte unter der Woche nach überstandener Krankheit bereits wieder voll mittrainieren. Auch Vaidotas befindet sich auf dem Weg der Besserung und wird seine Wadenverletzung voraussichtlich bis zum Wochenende vollständig auskuriert haben“, so Möhring.

Wünschenswert wäre es, wartet mit den Ibbenbürenern doch laut Möhring „eines der stärksten Teams der Liga“ auf die Herforder Basketballer. Auch wenn die Mannschaft der Gäste derzeit nur Rang 10 belegt ist Herfords Co-Trainer sich sicher, dass dies „nicht das wahre Potenzial“ wiederspiegelt. Besonderen Respekt zollt Möhring dabei Benjamin Fumey, dem Power-Foward der Gäste, welcher zuletzt starke Leistungen ablieferte. „Fumey ist der Schlüsselspieler, der über den Ausgang des Spiels entscheiden kann“, warnt Möhring. Ebenfalls zu tun bekommen wird es die BBG am Samstag mit zwei Spielern, die ehemals in den eigenen Reihen aufgelaufen sind: Omar Zemhoute und Jeremy Lewis. Zemhoute wechselte über Stationen beim TSVE Bielefeld und den Westfalen Mustangs nach Ibbenbüren, Lewis wechselte erst kurz vor Saisonbeginn, nachdem er bereits in Herford unterschrieben und an der Saisonvorbereitung teilgenommen hatte. Für die Beiden läuft es in ihrem aktuellen Team jedoch derzeit sehr durchwachsen: Von seiner Treffsicherheit als Topscorer der letzten Saison mit über 26 Punkten pro Spiel ist Lewis aktuell weit entfernt. Auch Zemhoute liefert mit 13,4 Punkten pro Spiel nicht die gewohnte Performance ab.

Sprungball ist am Samstag wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Friedrich-Gymnasiums, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Ersatzgeschwächte Herforder unterliegen in Grevenbroich

Collage GV

Am 11. Spieltag der 1. Regionalliga West mussten die Basketballer der BBG Herford erneut eine Auswärtsniederlage verkraften. Beim amtierenden Vizemeister, den New Elephants aus Grevenbroich, unterlag man mit 91:79 (31:17, 22:16, 20:23, 18:23).

Dabei ereilte das Trainerteam um Chris Dictapanidis und Ewald Möhring die erste Hiobsbotschaft bereits während des Aufwärmens: Vaidotas Volkus signalisierte, dass er nicht spielen werden könne. Herfords Power-Forward hatte sich am Mittwoch beim Training an der Wade verletzt. Trotzdem reiste der Topscorer der BBG mit an, musste jedoch bereits nach dem ersten Lauftest abwinken. „Sein Einsatz wäre zu riskant gewesen“, erklärte Co-Trainer Ewald Möhring. Für Volkus rückte Francesco Yanduka in die erste Fünf.

Im ersten Viertel wurden die Zuschauer vor Ort, wie bereits beim Topspiel in Düsseldorf vor zwei Wochen, zeugen eines „klassischen Fehlstarts“ der Gäste aus Herford, wie Möhring nach dem Spiel ernüchtert zugeben musste. Bereits nach zehn gespielten Minuten geriet das Team aus der Werrestadt beim Stand von 31:17 mit 14 Punkten in Rückstand. Dies nur auf das Fehlen von Volkus zu schieben, erscheint Möhring aber deutlich zu einfach: „In Düsseldorf haben wir genau so schlecht begonnen. Wenn Vaidotas fehlt, erwarte ich von den anderen Spielern, dass sie sich umso mehr reinhängen“, zeigte sich der Co-Trainer unzufrieden. Nachdem auch der zweite Abschnitt nicht positiver gestaltet werden konnte und man mit einem 53:33 in die Halbzeit gehen musste, bewies das Team in der zweiten Halbzeit, dass es durchaus mit Grevenbroich mithalten kann. Sowohl das dritte Viertel als auch das letzte Viertel entschieden die Herforder knapp für sich, konnten den hohen Rückstand jedoch nicht mehr egalisieren. „Wären wir von Beginn an hellwach gewesen, hätte das alles anders ausgehen könne“, war sich Möhring nach der Schlusssirene sicher. Ausdrücklich ausnehmen von seiner Kritik wollte Möhring Small Forward Elliott Sentance, der mit 30 Punkten seinen Saisonbestwert markierte: „Elliott hat zu jeder Sekunde auf dem Feld vorbildlich gekämpft, ihm können wir wirklich keinen Vorwurf machen“, so der Co-Trainer.

Die volle Konzentration der Herforder gilt nun dem kommenden Samstag, wenn um 19:30 Uhr das Team aus Ibbenbüren in der Sporthalle des Friedrich-Gymnasiums zu Gast ist.

Unmittelbar vor Spielbeginn wurde in der Halle die nächste Runde des WBV-Pokals ausgelost. Hier haben die Herforder diesmal Heimrecht, es geht gegen den Aufsteiger Fast Break Leverkusen. „Machbar“ war Möhrings kurzer Kommentar. Voraussichtlicher Spieltermin wird Mittwoch, der 19.12.2018 sein, die Ansetzung erfolgt in den nächsten Tagen.

Punktestatistik

BBG Herford: Sentance (30), Cassell (22), Brinkmann (16), Boger (4), Steffen (3), Brackmann (2), Yanduka (2)

Grevenbroich: Boksic (28), Sadeck (18)

Nach oben