Das Team als entscheidender Faktor – die BBG fährt zu den Dragons

V Dunk

Am Sonntag spielt die Erstvertretung der BBG Herford um 16 Uhr im DragonDome. Nach dem zuletzt erfreulichen Heimsieg gegen die BG Dorsten geht man mit viel Selbstvertrauen ins Spiel, weiß jedoch auch um die Schwierigkeiten. Ohne Jan Brinkmann fehlt ein wichtiger Spieler auf den großen Positionen. Der Innenspieler, welcher womöglich noch bis Dezember auf seine vollständige Genesung und grünes Licht vom Arzt warten muss, lässt die Optionen auf der Centerposition schrumpfen. Ansonsten geht man aus Sicht der Herforder jedoch weitestgehend vollständig in die Partie.

Bei den Dragons Rhöndorf scheint es so, als würden alle Spieler wieder zum Einsatz kommen. Zuletzt verlor die Mannschaft vom ehemaligen Coach der BBG Markus Röwenstrunk, mit 69:88 gegen de bringiton Ballers Ibbenbüren. Ohne ihren etatmäßigen Aufbauspieler schien das Spiel nicht so recht ins Laufen kommen zu wollen. Dennoch war der amerikanische Importspieler Curtis Hollis mit 18 Punkten an diesem Spieltag aus Sicht der Dragons ein entscheidender Faktor, um die Partie lange Zeit offen zu halten. Morgen könnte der Aufbau-Spieler Anish Sharda jedoch wieder im Kader stehen, was die Aufgabe der Herforder sicherlich erschweren würde.

Aus Sicht der BBG wird es darauf ankommen, physisch und mit Herz zu verteidigen, um das Momentum der Dragons möglichst lange im Keim zu ersticken. Die heimstarken Rhöndorfer belegen aktuell den fünften Platz der ersten Regionalliga West und stehen mit einer Bilanz von 3:2 nur mit einer Niederlage hinter der Ausbeute der BBG Herford, welche sich aktuell auf dem dritten Tabellenrang wiederfindet. Das Ziel muss darin bestehen, den Ball gut zu bewegen und als Team zu agieren, nur so kann man die spielerische Qualität der gegnerischen Mannschaft egalisieren, um die eigene Chance auf einen Sieg erhöhen.

„Das Spiel wird schwierig werden. Bereits gegen die BG Dorsten mussten wir in Phasen die hohe Intensität mitgehen, um die Führung zu behalten. Nur wenige Tage später dann gegen den nächsten hochkarätigen Gegner zu spielen, ist sicherlich eine Herausforderung. Aber wir werden uns nicht verstecken, sondern wollen versuchen, genau wie gegen die BG unsere Stärken möglichst gut zu nutzen. Und wer weiß, vielleicht steckt den Dragons das intensive Siel gegen Ibbenbüren noch in den Knochen und wir können das Nutzen.“, so Coach Masnic.

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